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Hackerangriff bei Sony

Daten von etwa 77 Millionen Playstation-Spielern gestohlen

Nach Angaben des Elektronikkonzerns Sony sind bei einem Hackerangriff persönliche Daten von etwa 77 Millionen Nutzern der Spielkonsole Playstation gestohlen worden. Betroffen seien Kunden der Plattform Playstation Network und des Video- und Musikservices Qriocity.

Aufgrund eines "externen Eingriffs" seien das Playstation Network und Qriocity am 20. April abgeschaltet worden, teilte ein Sony-Sprecher am Dienstagabend mit. Die Dienste sollen in einer Woche wieder online sein. 

Sony geht davon aus, dass Benutzernamen, Adressen, Geburtsdaten, Passwörter und E-Mail-Adressen von Nutzern beider Dienste gestohlen wurden. Zwar gebe es bislang keine Hinweise, dass auch Kreditkarten-Informationen gestohlen worden. Ausgeschlossen werden kann dies allerdings nicht.
Kunden sollten daher besonders wachsam sein und ihr Konto kontrollieren.

Das Playstation Network ist ein im November 2006 gestarteter Online-Dienst. Über den Dienst greifen derzeit 75 Millionen registrierten Nutzer der Spielekonsolen auf Spiele, Filme und andere Dienste im Internet zu. Unter dem Namen Qriocity vertreibt der Konzern Musik und Videos. 

Nutzer der Playstation können bis zur Wiederherstellung des Netzwerks ihre Konsolen nur noch offline nutzen. Andere Spieler im Internet herausfordern oder Filme herunterladen ist zur Zeit nicht möglich.

Die Hacker waren zwischen dem 17. und 19. April in die Kundendatenbanken eingedrungen.

(Redaktion)


 


 

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