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Soziale Netzwerke

Viele Arbeitnehmer nutzen auch im Büro soziale Netzwerke wie Facebook, Xing und Twitter - Wie viel Freiheit geben Sie Ihren Angestellten?

Dipl. Soz. Univ. Florian G. Liss, Geschäftsführer der 0049 Betriebsgesellschaft UG und Veranstalter des Nachtflohmarkts „nachtkonsum“, verrät business-on.de, wie er den Umgang mit sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz einschätzt.

»Privatheit und Öffentlichkeit verschwimmt durch soziale Netzwerke zunehmend. Werbung von qualitativer Information zu unterscheiden, wird für den Verbraucher daher immer schwieriger. Aus Unternehmersicht ist diese Undurchsichtigkeit fabelhaft. Via Facebook versorgen wir knapp 5000 Fans aus ganz Deutschland mit Infos und Neuigkeiten über unsere Veranstaltungen. Kunden haben so die Möglichkeit, unabhängig von Raum und Zeit Teil unseres Konzepts zu werden. Doch auch wenn es augenscheinlich anders aussieht: 10.000 Fans einer Marke oder eines Produkts bei Facebook bedeuten nicht, auch 10.000 Individuen direkt, jederzeit und ohne Streuverlust mit Informationen zu versorgen. Vielmehr zeigt die Anzahl der Kontakte die potentielle Reichweite auf. Die Offline-Realität jedoch sieht anders aus. Facebook wird zum Portal der Belanglosigkeit. Was esse ich heute, wo trinke ich Kaffee? Der Informationsgehalt von Meldungen und die die Relevanz der Kommunikation mit digitalen Kontakten ist nahe Null. Der Begriff »Freundschaft« wird online längst inflationär verhandelt«, sagt Dipl. Soz. Univ. Florian G. Liss, Geschäftsführer der 0049 Betriebsgesellschaft UG und Veranstalter des Nachtflohmarkts »nachtkonsum«.

(Kathrin Hollmer)


 


 

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