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BayernLB

BayernLB kostet Sparkassen rund eine Milliarde Euro

Die Bayerische Landesbank (BayernLB) hat die bayerischen Sparkassen im vergangenen Jahr schwer belastet.

Wie die Sparkassen am Montag in München berichteten, halten sie inzwischen
einen Anteil an der Landesbank von 4,18 Prozent. Bezogen auf die
Anschaffungskosten bedeute dies ein Wertverlust von rund eine Milliarde Euro.

Die Sparkassen rechnen den Angaben zufolge bei länger laufenden oder unbefristeten stillen Einlagen mit vorübergehenden Abschreibungen von rund 116 Millionen Euro. Zudem erwarten sie in den kommenden zehn Jahren dauerhafte Abschreibungen von rund zehn Millionen Euro. Die bayerischen Sparkassen halten an der BayernLB stille Einlagen für rund 840 Millionen Euro.

2009 erzielten die Sparkassen ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 1,75 Milliarden Euro. Das waren rund 400 Millionen Euro mehr als 2008. Der Jahresüberschuss stieg zugleich auf 330 Millionen Euro nach 173,2 Millionen Euro im Jahr zuvor.

(ddp)


 


 

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