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Unfallgefahr

ADAC fordert: Weg mit dem Splitt!

Nach dem Winter sind Rad- und Motorradfahrer jetzt besonders gefährdet

Neben unzähligen Schlaglöchern haben die Verkehrsteilnehmer derzeit noch mit einer weiteren gefährlichen Hinterlassenschaft des Winters zu kämpfen, dem Splitt. Aufgrund des akuten Salzmangels wurden die Steinchen auf Kreuzungen, Einmündungen, Kurven und Radwegen tonnenweise verstreut und kommen nun zum Vorschein. Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet dies eine erhebliche Gefahr, wie der ADAC mitteilt. So muss man auf Splitt mit deutlich längeren Bremswegen rechnen. Vorsicht ist vor allem in Kurven geboten, wo insbesondere Motorrad- und Radfahrer leicht den Halt verlieren und von der Straße rutschen können. Hochgeschleuderte Splittsteine beschädigen zudem den Autolack und verursachen bisweilen sogar Sprünge in der Windschutzschreibe. Der ADAC fordert die Kommunen auf, die großen Mengen an Splitt schnellstmöglich von den Fahrbahnen zu entfernen.

Neben der Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit stellen Streumittel wie Splitt und Sand laut ADAC auch die Umwelt vor Probleme. So ist Splitt meist nicht nur mit Gummiabrieb und Ölresten belastet, sondern auch mit Schwermetallen. Der Splitt muss daher nach dem Winter wieder eingesammelt und aufwändig aufbereitet oder gesondert entsorgt werden. Trotzdem gelangen Teile der Steine in der Kanalisation und verunreinigen das Abwasser zusätzlich. Ein weiterer Nachteil gegenüber Salz liegt in der Menge. Während bei Salz bereits zehn Gramm pro Quadratmeter ausreichen, sind bei Splitt 100 Gramm notwendig.

(ADAC)


 


 

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