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Textileinzelhandel

Staatsbürgschaft für Warenkreditversicherung hilft Textileinzelhandel

"Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, Bürgschaften für Warenkreditversicherungen zu übernehmen, um so Unternehmen vor der Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden zu schützen", sagte heute in Berlin Monika Dürrer, Finanzierungsexpertin des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE).

„Vor allem der Textileinzelhandel ist von der Zurückhaltung der Kreditversicherungsunternehmen stark betroffen.“ Weil sich seine Hersteller und Lieferanten immer schlechter gegen Zahlungsausfälle versichern könnten, würden sie ihrerseits den Warenfluss zu den Händlern reduzieren. In diese Lücke wolle der Bund nun einspringen. Er beabsichtige, die Deckungssumme bei den Unternehmen aufzustocken, die deutlich weniger als 50 Prozent bei privaten Versicherern absichern können. Gewähren die Kreditversicherer geringere oder keine Deckung, springe der Staat nicht ein.

„Ob das jetzt gewählte Modell ausreicht, wird vor allem von den Kreditversicherern abhängen. Sie sollten sich stärker ihrer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung bewusster werden. Schließlich übernehmen sie eine Schlüsselaufgabe zwischen Produktion und Handel“, sagte Dürrer. Damit Lieferanten zusammen mit der staatlichen Aufstockung den notwendigen Schutz erhalten können, sollten die Assekuranzen zumindest die hälftige Deckung gewähren. Bleibe die Geschäftspolitik der Kreditversicherer unverändert, werde die so genannte Ground-up-Lösung, bei der der Staat die vollständige Deckung übernimmt, unabdingbar sein.

(HDE)


 


 

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