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Deutsche Automobilhersteller bei Start-Stopp-Systemen führend

Autos mit Sprit-Spar-Technologien ADAC: Technik sollte zur Serienausstattung gehören

Die deutschen Automobilhersteller sind im Hinblick auf den Einsatz von kraftstoffsparenden Technologien besser als ihr Ruf. Von allen derzeit angebotenen Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen stammen zwei Drittel von heimischen Marken. Die meisten Modelle kommen von BMW, gefolgt von Audi und Volkswagen. Allerdings müssen Neuwagenkäufer für die effiziente Technik oftmals einen hohen Aufpreis einplanen.

Wie eine aktuelle ADAC-Untersuchung zeigt, können Autokäufer derzeit unter 248 Neuwagen-Modellen mit Start-Stopp-Systemen auswählen. Allein BMW hat 55 Modelle im Angebot. Mit 49 Modellen ist Audi dem bayerischen Mitbewerber dicht auf den Fersen. Auf den Plätzen drei, vier und fünf folgen VW (31), Fiat (20) und Mini (15). Im internationalen Vergleich liegen die heimischen Autobauer mit 164 Modellen klar vorn. Dahinter folgen abgeschlagen Marken aus Italien (25), Korea (22) und England (16).

Start-Stopp-Systeme schalten den Motor während des Stillstandes des Fahrzeugs, z. B. während einer Rotlichtphase an der Ampel, automatisch ab. Je nach System springt der Motor wieder an sobald das Bremspedal wieder losgelassen wird oder teilweise zusätzlich die Kupplung getreten wird. Im ADAC EcoTest erreichen damit ausgestattete Fahrzeuge im reinen Kurzstreckenbetrieb Verbrauchsvorteile von bis zu 15 Prozent.

Laut ADAC sollten die Hersteller verstärkt neue Modelle mit diesen Systemen ausstatten. „Start-Stopp-Systeme sind ein Weg zur Effizienzsteigerung von Verbrennungsmotoren im Stadtverkehr“, so ADAC-Vizepräsident für Technik Thomas Burkhardt. „Genau wie die Hybridtechnologie helfen Sie, die Zeit zu überbrücken, bis weitere alternative Antriebstechnologien zur Serienreife entwickelt sind.“ Durch den flächendeckenden Einsatz ließe sich, ähnlich wie beim ABS oder beim Airbag, der Preis deutlich senken. Nimmt der durchschnittliche Verbrauch aller in Deutschland zugelassenen Autos nur um 0,1 Liter ab, bewirkt dies eine Einsparung von ca. 585 Millionen Liter Treibstoff und damit von rund 1,5 Millionen Tonnen CO2. Darüber hinaus wird auch der Ausstoß insbesondere von Stickoxiden in den höher belasteten städtischen Gebieten gesenkt.

(ADAC)


 


 

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