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Münchner Flughafenchef rechtfertigt Bedarf für dritte Startbahn

Trotz wirtschaftlicher Probleme mehrerer Fluggesellschaften hält die Geschäftsführung des Münchner Flughafens den Bau einer dritten Startbahn für absolut notwendig. "Ich sehe kein Fragezeichen hinter den Wachstumsperspektiven in der Luftfahrt insgesamt."

Das sagte Flughafenchef Michael Kerkloh im dapd-Gespräch. Von den angekündigten Einschnitten der Lufthansa werde München nicht so stark betroffen sein.

Seit der Eröffnung des Flughafens vor 20 Jahren habe sich das jährliche Passagieraufkommen mehr als verdreifacht - auf nunmehr 38 Millionen Fluggäste. "Wir sind fast doppelt so stark gewachsen wie der Durchschnitt der deutschen Flughäfen", sagte Kerkloh. Das sei eine "in Europa einzigartige Entwicklung".

90 Maschinen pro Stunde

Den Angaben zufolge starten und landen in den Hauptbetriebszeiten 90 Maschinen pro Stunde am Flughafen München. Weitere Flugbewegungen seien nur noch in den Randzeiten möglich. Kerkloh sprach von einer "deutlichen Bremse". Er warnte: "Wenn die Botschaft ausgesandt wird, dass in München nichts mehr geht, dann werden sich die Airlines einen anderen Standort suchen."

Eine dritte Startbahn soll bis zu 120 Starts und Landungen ermöglichen. Am 17. Juni entscheiden die Münchner bei einem Bürgerentscheid über den Ausbau des Flughafens.

Der Flughafen, der vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt im Erdinger Moos liegt, war am 17. Mai 1992 eröffnet worden. Zum Jubiläum veranstaltet der Flughafen in der kommenden Woche ein viertägiges Fest.

(dapd-bay)


 


 

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