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Mögliche Infektionsgefahr

Mängel in der Sterilgutaufbereitung im Krankenhaus Bogenhausen

Im Aufsichtsrat der Klinikum München GmbH ist am vergangenen 2. Juli, bekannt geworden, dass nachweislich eines Gutachtens die Sterilgutaufbereitung im Klinikum Bogenhausen für die beiden Kliniken Bogenhausen und Neuperlach Mängel aufweist. Oberbürgermeister Christian Ude hat deshalb noch während der Referentenrunde am 5. Juli, die taatsanwaltschaft eingeschaltet.

Auch die zuständige Überwachungsbehörde im Referat für Gesundheit und Umwelt ist unverzüglich aktiv geworden und hat ihrerseits die Sterilgutaufbereitung vor Ort kontrolliert. Da sich die hygienischen Mängel bestätigt haben, hat die Überwachungsbehörde den betroffenen Teil der Sterilgutaufbereitung vorübergehend geschlossen mit der Folge, dass der Operationsbetrieb derzeit nur sehr eingeschränkt möglich ist.

Nach Auskunft der Klinikum-Verantwortlichen ist kein Fall bekannt, in dem in diesem Zusammenhang ein Patient zu Schaden gekommen wäre. In einer Sondersitzung des Klinikum-Aufsichtsrats gestern sind die notwendigen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Wiederherstellung des Normalbetriebs in die Wege geleitet worden: Der Aufsichtsrat hat externe Berater beauftragt zu evaluieren, wie der Operationsbetrieb in vollem Umfang wieder aufgenommen werden kann und welche Konsequenzen zu ziehen sind.

Aufgrund laufender staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte erteilt werden. Der Aufsichtsrat wird die Öffentlichkeit jedoch so bald wie möglich über weitere
Schritte informieren.

(münchen.de)


 


 

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