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Steuerkammer München

Pauschalierung der Einkommensteuer nur in bestimmten Fällen möglich

Unternehmen können bei betrieblich veranlassten Zuwendungen und Geschenken die Einkommensteuer pauschal mit 30 Prozent abführen. Das betont die Steuerberaterkammer München. „Fehlt es allerdings an der betrieblichen Veranlassung, müssen die Empfänger die Leistung selbst versteuern“, sagt Kammerpräsident Dr. Hartmut Schwab.

Dies sei etwa auch der  Fall, wenn ein Vorstandsvorsitzender – also nicht der Unternehmer – einer Kapitalgesellschaft die Zuwendung aus eigener Tasche gezahlt hat.

Ein Beispiel: Anlässlich eines Jubiläums hatte ein Vorstandsvorsitzender die Kosten für eine Feier sowie eine Reise für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftsfreunde übernommen. Hier lehnte der Bundesfinanzhof später eine Pauschalierung ab. „Die Kosten hätte die Firma selbst übernehmenmüssen und nicht der Vorstandsvorsitzende“, erklärt Schwab.

Von „betrieblich veranlasster Zuwendung“ spricht der Fiskus dann, wenn sie objektiv mit demBetrieb zusammenhängt und seinen Zwecken dient. „Dabei bestimmen die Unternehmen selbstdie Art und Höhe der Ausgaben“, so Schwab. Seit 2007 könnten die Betriebe die hierbei anfallendeSteuer der Einfachheit halber pauschal mit 30 Prozent für den Empfänger übernehmen.

(Redaktion)


 


 

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