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Steigende Wohnungseinbrüche

Fünf Minuten, die alles entscheiden können!

Fünf Minuten, das sind gerade mal 300 Sekunden. Für einige eine Ewigkeit, für andere lediglich ein Wimpernschlag der Zeit. Für Einbrecher jedoch sind fünf Minuten jene statistische Schwelle, nach der sie es oft aufgeben, gewaltsam in ein Objekt einzudringen und sich leichter zu bezwingenden Objekten zuwenden. Und das geschieht laut offizieller Statistik alle vier Minuten in Deutschland! Und die Zahl der Einbrüche steigt stetig weiter.

Die meisten Schäden und Verluste durch Einbruch werden zwar durch die gängigen Hausratsversicherungen abgedeckt. Den eigentlichen, den seelischen Schaden, den deckt niemand ab. Viele Opfer haben anschließend Angst in der eigenen Wohnung und werden die Unsicherheit davor schwer los, dass das vielleicht wieder passieren kann?

Die Studie „Wohnungseinbruch: Tat und Folgen“ des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen ermittelte, dass sich rund 75 Prozent der Opfer von Einbrüchen in ihrer gewohnten Umgebung anschließend unsicher fühlen. Es ist die Rede von Macht- und Hilflosigkeit , hinzukommen psychische Belastungen wie Stress, Anspannung, Angstgefühle und Schlafstörungen.

Die Schwachstellen der Häuser und Wohnungen: Schiebetüren und Fenster

Insbesondere bei Fenstern spricht man von Widerstands- oder Sicherheitsklassen. Derer gibt es derzeit drei (gängige). Fenster mit der Widerstandsklasse eins bieten den geringsten Einbruchschutz. Gerade mal für 30 Sekunden bietet sie eine Art Grundschutz gegen körperliche Gewalt. Kommt ein Hebelwerkzeug zum Einsatz, reichen wenige Sekunden und sie sind auf. Von Sicherheit ist hier kaum die Rede.

Bei der offiziellen Sicherheitsklasse 2 kann der Fensteraufbruch auch mit leichtem Einbruchwerkzeug wie einem Schraubendreher oder einer Zange schon mal bis zu 3 Minuten Widerstand leisten. Bei der Sicherheitsklasse 3 sind es immerhin schon bis zu 5 Minuten.

Wenn also jene fünf Minuten darüber entscheiden, ob ein Einbruch gelingt oder nicht, kommt eine Vielzahl an präventiven Maßnahmen in Frage. Es geht im Ergebnis darum, dass Einbrecher möglichst erst gar nicht in das Haus oder die Wohnung eindringen.

Modulare dezentrale Alarmsysteme als kostengünstige Alternative

Der Klassiker beim Einbruchschutz ist und bleibt die Alarmanlage. Sie ist sicherlich ein großer Gewinn an Sicherheit, hat aber den oft entscheidenden Nachteil, dass sie – bedingt durch die aufwändige Installation – sehr teuer und oft auch recht kompliziert zu bedienen ist. Somit scheuen vor allem Mieter eine solche Investition. Zudem wird sie oft nur dann eingeschaltet, wenn die Hausbewohner nicht da sind. Was aber, wenn die Einbrecher kommen und gar den Geschädigten in seinem Haus vorfinden?
Seit einiger Zeit ist ein neues dezentrales Alarmsystem auf dem Markt, welches in ebenfalls gerade mal fünf Minuten an allen herkömmlichen Fensterhebeln angebracht wird. Bei „falscher“ Fensteröffnung, so wie bei einem versuchten Einbruch, werden nicht nur die Einbrecher mit einer Geräuschquelle von bis zu 100 Dezibel in die Flucht geschlagen, auch die Bewohner und ihre Nachbarn können noch rechtzeitig Hilfe holen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

(Redaktion)


 


 

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