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"Tankbetrug" ein Volkssport?

Zwar haben die Fälle von Tankbetrug nach der amtlichen Statistik nachgelassen. Dennoch ist jeder Fall ärgerlich, bedeutet er doch für den Tankstellenbetreiber zusätzlichen Aufwand und eine eventuelle wirtschaftliche Einbuße. Ebenfalls bedenklich: die Aufklärungsquote ist ebenfalls gesunken.

Wie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2010 ergibt, sind die Fälle von Tankbetrug, in denen Strafantrag gestellt wurde, leicht rückläufig – genau um 2,2 Prozent, von 79.830 im Jahr 2009 auf 78.070 in 2010. Weniger erfreulich: Auch die Aufklärungsquote sank von 45,5 auf 43,1 Prozent.

Tankbetrug ist ein regional angesiedeltes Delikt und eine Männerdomäne

Wie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2010 ergibt, sind die Fälle von Tankbetrug, in denen Strafantrag gestellt wurde, leicht rückläufig – genau um 2,2 Prozent, von 79.830 im Jahr 2009 auf 78.070 in 2010.

Weniger erfreulich: Auch die Aufklärungsquote sank von 45,5 auf 43,1 Prozent. Tankbetrug ist vor allem ein regional angesiedeltes Delikt und eine Männerdomäne. Der Durchschnittstäter ist männlich und etwa 40 Jahre alt. 33,8 Prozent der Täter kommen aus der Gemeinde, in der sich die Tankstelle befindet, 13,9 Prozent aus dem Landkreis und 29,1 Prozent aus dem Bundesland. Nur 18,6 Prozent stammen aus dem übrigen Bundesgebiet und sieben Prozent aus dem Ausland.

Wer hat einen Tank in den für 250 Euro Benzin passt?

Bemerkenswert ist, dass etwa 36,8 Prozent der Tatverdächtigen bereits in einem anderen Ermittlungsverfahren auffällig wurden.

Der Schaden übersteigt laut Statistik in fast 99 Prozent der Fälle nicht die Grenze von 250 Euro, liegt also im Bereich der typischen Tankrechnung. 2010 summierte sich der Schaden laut Kriminalstatistik bundesweit auf 4,4 Millionen Euro.
Hinzu kommen nicht in der Statistik erfasste Fälle. Und: Je höher die Preise an der Tankstelle sind, umso größer wird der Schaden. Experten rechnen hier mit rund sieben Millionen Euro pro Jahr. Doch was kann die Branche dagegen tun?

Der komplette Beitrag erscheint in der neuesten Ausgabe von BRENNSTOFFSPIEGEL.

Quelle: Ceto-Verlag

(Redaktion)


 


 

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