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Tegernsee-Bahn

Frischer Wind bei der Tegernsee-Bahn

Am 1. Mai hat Heino Seeger die Geschäftsleitung der Tegernsee-Bahn übernommen. Nun gab es die erste Gesellschafterversammlung der Eigentümer mit dem neuen Geschäftsführer, bei der wegweisende Entscheidungen getroffen wurden.

Die Bürgermeister Peter Janssen und Georg von Preysing sowie Martin Pemler, Leiter der Verwaltung des Landratsamtes in Vertretung von Landrat Jakob Kreidl, einigten sich gemeinsam mit Heino Seeger auf das Ziel, das Bahnhofsumfeld in Tegernsee und Gmund attraktiver zu gestalten und mehr Komfort für die Fahrgäste zu bieten. So sollen beispielsweise unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes die Empfangsgebäude renoviert werden. Konkret ist in beiden Bahnhöfen bis zum Jahr 2014 unter anderem der Bau einer Toilettenanlage geplant. Zudem werden in Tegernsee die Bahnsteige erhöht, um einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg in die Züge der BOB zu gewährleisten und damit auch Fahrgästen mit eingeschränkter Mobilität gerecht zu werden. Ferner soll es an den Bahnsteigen in naher Zukunft Fahrgastinformationssysteme geben. Vorrangig in die Planung aufgenommen ist ebenfalls, die neue Realschule in Finsterwald mit einem eigenen Haltepunkt an den Zugverkehr anzubinden.

„Wir wollen zum einen den ersten Eindruck der Reisenden bei ihrer Ankunft mit dem Zug optimieren und zum anderen den Aufenthalt an den Bahnhöfen attraktiver gestalten. Denn wer mit dem Zug anreist, wird als erstes mit dem Bahnhof konfrontiert. Ist dieser ansprechend gestaltet, ist das ein großer Pluspunkt für die Gemeinde“ erläutert Peter Janssen. Und Bürgermeister von Preysing ergänzt: „Gerade hier im Tegernseer Tal, wo wir in hohem Maße vom Tourismus leben, ist es von immenser Bedeutung, den Empfang der Gäste positiv zu gestalten. Die Bahnhöfe sind ein wichtiges Aushängeschild.“

„Wir haben jetzt bei der Tegernsee-Bahn glücklicherweise den großen Vorteil des Heimspiels. Da die Bahnhöfe nun in der Hand der beiden Kommunen Gmund und Tegernsee sowie des Landkreises sind, können wir viel schneller handeln, aktiv gestalten, kurze Entscheidungswege nutzen und brauchen nicht mit Dritten zu verhandeln“ freut sich Heino Seeger.

(Redaktion)


 


 

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