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Mobile Datendienste

Tellabs klärt über Chancen und Risiken auf

iPhone, Google Handy, Netbooks - die Nutzung mobiler Datenservices nimmt stetig zu und dank günstiger Datenflatrates werden sie auch für die breite Masse erschwinglich. Zudem entwickeln sich die All-in-One Angebote der Mobilfunkbetreiber, also Festnetz-, Breitband- und Mobilfunkanschluß aus einer Hand, zu echten Festnetzalternativen. Nach den Jahren fallender Telefonieumsätze ein Segen für alle Netzbetreiber. Doch halten die Netze stand?

Kein deutsches Phänomen

Mobilfunkbetreiber auf der ganzen Welt registrieren ein Rekordwachstum bei den mobilen Datendiensten. Wie eine jüngst veröffentlichte Erhebung unter 50.000 Mobilfunknutzern von Tellabs und Nielsen in Europa und den USA ergab, haben die Konsumenten trotz der weltweiten Wirtschaftskrise die Absicht, in den kommenden zwei Jahren deutlich mehr Gebrauch von mobilen Services zu machen. Bis zu 71% der Verbraucher gehen davon aus, demnächst täglich Dienstangebote wie Mobiles Internet zu nutzen.

"Mobile Medien und Datendienste entwickeln sich also zunehmend zu einem Produkt des täglichen Gebrauchs und werden immer weniger als Luxus betrachtet", sagt Jeff Herrmann, Vice President von Nielsen Wireless and Interactive Services.

Qualität und Zuverlässigkeit sind entscheidend

Während die Konsumenten die mobile Datenservices bereits verstärkt nutzen, ergab die Nielsen-Studie dennoch, dass Kosten, Geschwindigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit der Dienste nach wie vor die wichtigsten Kriterien darstellen.

"Positiv an dieser Entwicklung ist, dass die Mobilfunkkunden mehr Gebrauch von den Datendiensten machen, was Umsatz generiert und den Betreibern Wachstumsmöglichkeiten beschert", so Pat Dolan, Vice President EMEA bei Tellabs. "Parallel dazu werden die Nutzer jedoch immer höhere Datenraten fordern, was eine enorme Belastung für die Backhaul-Infrastruktur und letztendlich auch für das Kernnetz bedeutet. Zu den Herausforderungen gehört es daher, einen Dienst anzubieten, der von hoher Qualität ist und mit dem der Betreiber außerdem Geld verdienen kann. Etwa 30 % der Betriebskosten der Mobilfunkanbieter entfallen heute auf den Backhaul. Die Kosten könnten allerdings durchaus um den Faktor 5 bis 10 steigen, wenn die Anforderungen wie bisher weiter wachsen. Die Netzbetreiber müssen daher entsprechend frühzeitig in eine Erweiterung ihrer Kapazitäten investieren."

Kostenreduzierung als Erfolgsfaktor

Zur Minimierung dieser Ausgaben und Migration bestehender Netzwerktechnologien setzen Mobilfunkbetreiber zunehmend auf Tellabs Mobile Backhaul Konzepte. Die Lösung besteht aus Tellabs 8800 Multiservice Routern (MSR) und dem Tellabs 8600 Managed Edge System (MES). Diese zukunftssicheren Plattformen schützen bestehende Investitionen und decken das prognostizierte Verkehrswachstum über Jahre hinaus ab. Zudem haben sie eine differenzierte Bandbreitensteuerung integriert, um laufzeitempfindliche Anwendungen und Echtzeit-Applikationen wie VoIP- und Multimedia-Streaming zu ermöglichen. Das Managementsystem trägt durch die eingebaute Prozessautomatisierung zu deutlichen Betriebskostensenkungen bei. Ein oft vernachlässigtes Element, das Technologiekomplexität reduziert und somit einen wesentlichen Beitrag zu schlankeren Kostenstrukturen leistet. Nur die Summe all dieser Komponenten erlaubt es Netzbetreibern, ihren Kunden neue mobile Breitbanddienste kosteneffizient zur Verfügung zu stellen.

(offenes Presseportal)


 


 

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