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Millionen-Teppich

7,2 Millionen Euro durch die Lappen - Prozess um teuersten Teppich der Welt

Die einstige Besitzerin hat einen Augsburger Auktionator auf Schadenersatz verklagt, weil dieser den Wert des Perserteppichs nicht erkannt habe und ihr deshalb ein hoher Gewinn entgangen sei.

Im Rechtsstreit um den teuersten Teppich der Welt will das Landgericht Augsburg am Freitag (27. Januar, 9.00 Uhr) seine Entscheidung verkünden.

Der Auktionator hatte den Teppich aus dem 17. Jahrhundert auf 900 Euro taxiert. Bei der Versteigerung im Oktober 2009 brachte er der damaligen Besitzerin immerhin 19.000 Euro. Nach dem Verkauf wechselte der Teppich erneut den Besitzer. Ein anonymer Bieter blätterte bei einer Auktion bei Christie's in London 7,2 Millionen Euro dafür hin.

Hat der Auktionator die notwendige Sorgfalt walten lassen?

Entscheidend ist, ob der Auktionator den Teppich mit der notwendigen Sorgfalt begutachtet hatte. Die Klägerin aus dem Raum Starnberg wirft dem Mann vor, schludrig vorgegangen zu sein. Die Frau hatte zunächst auf 350.000 Euro geklagt. Das ist in etwa der Betrag, den die Christie's-Experten vor der Millionen-Auktion angesetzt hatten. In Vergleichsverhandlungen verlangte die Teppich-Erbin zuletzt noch 100.000 Euro. Der Auktionator lehnte das ab.

(dapd-bay)


 


 

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