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Teuerste Wohnimmobilien Europas

In München und auf Sylt werden deutschlandweit die höchsten Preise verlangt

Die Straße mit den teuersten Wohnimmobilien in Europa liegt im Fürstentum Monaco. Nach dem Ranking von Engel & Völkers werden auf Sylt und in München deutschlandweit die höchsten Preise verlangt.

Die Straße mit den teuersten Wohnimmobilien in Europa liegt im Fürstentum Monaco. Dort wurde an der Avenue dOstende im September 2010 ein Penthouse mit Blick auf den Yachthafen für 199 Mio. Britische Pfund (rund 240 Mio. Euro) an einen nicht genannten Investor aus dem Nahen Osten verkauft.

An zweiter Stelle folgen Wohnimmobilien auf Sardinien. London bildet Rang drei in der Liste, angeführt durch die Straße Knightsbridge im Bezirk Kensington unweit des berühmten Kaufhauses Harrods. Knightsbridge ist zugleich die teuerste Straße Europas, die innerhalb einer Großstadt liegt. Hier erreichen die Kaufpreise pro Quadratmeter bis zu 76.000 Euro.

Frankreich belegt die nächsten drei Plätze: Auf Rang vier und fünf der Liste liegen zwei Orte an der Côte d’Azur. Saint-Jean-Cap Ferrat auf der malerischen Halbinsel Cap Ferrat (bis zu 71.000 Euro/m²) wird gefolgt von Cannes (bis zu 50.000 Euro/m²), das mit seinem mondänen Charme und seiner weltberühmten Flaniermeile Boulevard de la Croisette internationale Gäste anzieht. Die französische Hauptstadt Paris ist an sechster Stelle platziert.

Die teuersten Adressen Deutschlands liegen auf der Nordseeinsel Sylt.
Straßen wie der Hobookenweg in der begehrten Wattlage von Kampen erreichen mit Preisen bis zu 35.000 Euro pro Quadratmeter Platz neun in der europäischen Rangliste.

Mit Quadratmeterpreisen bis zu 20.000 Euro führt München die Metropolen Deutschlands auf Platz elf an. Selbst zahlreiche Luxusneubauprojekte können die große Nachfrage nicht befriedigen, so dass die berühmte Maximilianstraße, die Pienzenauer Straße im Herzogpark oder auch die Müllerstraße im szenigen Glockenbachviertel Preise wie in Mailand, Zürich und Rom erzielen.

Die Gründe für die europäischen Top-Preise sind vielfältig

„Die höchsten Preise haben wir dort verzeichnet, wo sich extreme Exklusivität mit höchster Knappheit vereinigt“, erklärt Christian Völkers, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers AG. Es handelt sich um kleinste Areale mit einigen wenigen Straßen, die angesichts einer nicht mehr zu befriedigenden Nachfrage Kaufpreise zeigen, die weit ab von den Durchschnittspreisen liegen. „Nicht jede Wohnung und damit auch nicht jeder Quadratmeter erreicht in den Bestlagen der Metropolen und Urlaubsregionen die von uns ermittelten Spitzenpreise“, so Völkers weiter. Neben einer äußerst exklusiven Lage müssen auch jegliche Details der Objekte vom Grundriss bis zur Ausstattung stimmen. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach besonders exklusiven Wohnimmobilien geht Engel & Völkers davon aus, dass die Spitzenpreise künftig weiter steigen werden.

(Redaktion)


 


 

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