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Tourismus Bayern

Schlösser und Burgen in Bayern locken mehr Besucher an

Die Schlösser, Burgen und Residenzen in Bayern haben trotz eines für den Tourismus schwierigen Jahres 2009 mehr Touristen angelockt als im Jahr zuvor.

Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) sagte am Freitag in München, der Zuwachs von zwei Prozent sei ein "glänzendes Ergebnis". Vor allem vor dem Hintergrund, dass wegen der Wirtschaftskrise und der Schweinegrippe der Tourismus in Europa um sechs Prozent zurückgegangen sei.

Insgesamt besuchten 4 846 070 Touristen die von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreuten 45 Schlösser, Burgen und Residenzen, 27 historische Gartenanlagen und 21 Seen. Zu den Publikumsmagneten
zählten die Königsschlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee, die allein fast die Hälfte der Besucherzahlen insgesamt ausmachten.

Für Fahrenschon gehören die Objekte der Schlösserverwaltung zu den
"wichtigsten Attraktionen" im Freistaat. Außerdem seien sie ein
"bedeutsamer Wirtschaftszweig" für Bayern.

Die Einnahmen der Schlösserverwaltung aus Eintrittsgeldern und Vermietung erreichte den Angaben zufolge mit fast 42 Millionen Euro in etwa das Niveau des Vorjahres. Dennoch sanken die Einnahmen insgesamt um 4,6 Prozent auf 51,31 Millionen Euro.

Im erst einmal gescheiterten Bemühen um die Aufnahme des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth als UNESCO-Weltkulturerbe sagte
Fahrenschon: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben." Die Kultusministerkonferenz hatte den bayerischen Vorschlag am 1. Februar nicht berücksichtigt. Die Entscheidung sei so hinzunehmen, dennoch wolle er einen erneuten Antrag "massiv unterstützen", versicherte der Minister.

(ddp)


 


 

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