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Bayerns Fremdenverkehr wächst wieder

Im ersten Quartal 2010 zählten die bayerischen Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten (einschl. Campingplätze) gut 5,2 Millionen Gäste und knapp 14,7 Millionen Übernachtungen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
weiter mitteilt, waren das 6,5 Prozent mehr Gäste und 3,6 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Damit scheint der  bayerische Fremdenverkehr das Tief aus 2009 überwunden zu haben. Nach seinem schwächeren Abschneiden im Vorjahr verbuchte der Ausländerreiseverkehr in den ersten drei Monaten 2010 wieder deutliche Zuwächse. Erfreulich für die über 13 000 geöffneten Beherbergungsbetriebe fiel auch das Ergebnis der Fremdenverkehrsbilanz des März aus: Gut 1,9 Millionen Gäste (+11,4 Prozent) buchten rund 5,1 Millionen Übernachtungen (+8,5 Prozent).

Nach dem schwächeren Jahr 2009 kann das bayerische Beherbergungswesen im Jahr 2010 wieder an die Entwicklung früherer Jahre anknüpfen. Nach den im Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung vorliegenden Daten erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in den gut 13 000 geöffneten Beherbergungsbetrieben mit neun oder mehr Betten (einschl. der Campingplätze) im 1. Quartal 2010 um 6,5 Prozent auf über 5,2 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen stieg hierbei um 3,6 Prozent auf annähernd 14,7 Millionen. Starke Impulse gingen vom Ausländerreiseverkehr aus. So nahm die Zahl der Ankünfte ausländischer Gäste um 12,0 Prozent auf gut 1,1 Millionen zu. Die dazugehörigen Übernachtungen stiegen um 7,7 Prozent auf über 2,4 Millionen. Bei den Gästen aus Deutschland fielen die Zuwächse etwas bescheidener aus: rund 4,1 Millionen deutsche Gäste – ein Plus von 5,1 Prozent – die fast 12,3 Millionen Übernachtungen (+2,9 Prozent) gebucht hatten. Die durchschnittliche
Aufenthaltsdauer der deutschen und ausländischen Gäste lag bei 2,8 Tagen. Die angebotenen Betten wiesen damit eine durchschnittliche Auslastung von 29,6 Prozent auf.

Alle sieben Regierungsbezirke Bayerns profitierten von diesem Aufschwung: Die höchsten Zuwächse verzeichnete die Oberpfalz mit einem Plus vom 9,0 Prozent bei der Zahl der Gästeankünfte und von 8,7 Prozent bei der Zahl der Übernachtungen. Bei den Gästeankünften
folgten Oberbayern, Niederbayern, Mittelfranken, Schwaben und Oberfranken; den geringsten Zuwachs wies Unterfranken auf. Bei den Übernachtungen lag Ober- vor Mittelfranken, Oberbayern, Niederbayern, Unterfranken und Schwaben. Deutlich über dem Vorjahresniveau lagen die Gästezahlen in den zwei größten Städten Bayerns: In der  Landeshauptstadt München nahm die Zahl der Gästeankünfte um 12,7 Prozent und die der Übernachtungen um 9,5 Prozent zu. In Nürnberg gab es eine Zunahme um 7,2 Prozent bei den Gästen und 5,9 Prozent bei den Übernachtungen.

Der Aufwärtstrend beim bayerischen Fremdenverkehr ist seit Februar zu verzeichnen. Lagen Gästeankünfte und Übernachtungen im Januar noch unter dem Vorjahresniveau, verbuchten die Betriebe im Februar bereits deutliche Zuwächse. Das beste Ergebnis wurde im März erzielt: Gut 1,9 Millionen Gäste, bedeuten gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von
11,4 Prozent. Damit verbunden konnten rund 5,1 Millionen Übernachtungen registriert werden, was einer Zunahme von 8,5 Prozent entspricht. Die Steigerungsraten bei den Gästezahlen aus dem Ausland (Ankünfte: +18,6 Prozent; Übernachtungen: +14,9 Prozent) lagen auch hier deutlich über den Zahlen der deutschen Gäste (+ 9,6 und +7,3 Prozent).

(Bayerisches Landesamt für Stat)


 


 

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