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PR-Trends 2011

Die aktuellen Trends für PR 2.0

Die Public Relations Branche ist im Umbruch. Die klassische Pressearbeit hat ausgedient. Das Internet ist inzwischen zum Informations- und Kommunikationsmedium Nr. 1 geworden. Das Web 2.0 zieht ein Umdenken in den Marketing- und PR-Abteilungen der Unternehmen und Agenturen nach sich.

Um sich den neuen Herausforderungen und Chancen zu stellen, sind neue Denkansätze und eine intensive Auseinandersetzung mit den neuen Technologien und Kommunikationskanälen erforderlich, wie bei pr-gateway.de nachzlesen ist. Hier die 10 wichtigsten Trends: 

1. Online-Kommunikation

Online-Kommunikation wird zur wichtigsten PR-Disziplin
Während in 2010 die klassische Pressearbeit noch als wichtigstes Instrument der PR galt, ändert sich dieser Trend in den kommenden Jahren. Laut einer Studie des European Communication Monitor 2010 wird sich die Online-Kommunikation bis 2013 zum zentralen Instrument der Unternehmenskommunikation entwickeln.

2. Social Media als neue Kommunikationszentralen

Social Communities haben sich zu den meist besuchten Websites weltweit entwickelt. Für die Unternehmenskommunikation sind Facebook und Co. aufgrund ihrer hohen Reichweite zu wichtigen Kommunikationskanälen geworden. Sie bieten sich vor allem für die Veröffentlichung von Unternehmensinformationen und den Austausch mit Kunden und Interessenten an.

3. Der Mensch im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit 2.0

Das Web 2.0 rückt den Menschen und nicht mehr die Medien in den Mittelpunkt der PR-Arbeit. Dadurch ändern sich auch die Anforderungen an die Inhalte der PR-Arbeit. Die Medienbürger erwarten heute vor allem ehrliche und hilfreiche Informationen mit Mehrwert. Erfolgreiche Online-Inhalte sind Informationen, die Antworten auf wichtige Fragen geben und Lösungen für Probleme bieten.

4. Selbstveröffentlichung - vorbei an den traditionellen Medien

Vorbei sind die Zeiten, in denen Redakteure und Journalisten die eisernen Torwächter zu den Medien und damit auch zu den Zielgruppen waren. Die neuen Medien machen es möglich, den Informationsfluss und den Dialog mit den Zielgruppen selbst in die Hand zu nehmen und zu steuern. Presseportale, Themenforen, Experten-Communities und die Social Media eröffnen neue Möglichkeiten, PR-Inhalte direkt im Internet zu veröffentlichen.

5. Instant Information (Echtzeitinformationen): Alle Nachrichten überall sofort

Mit den Medien des Web 2.0 sind Nachrichten sofort und überall jederzeit verfügbar. Microbloggingdienste und Social Communities wie Twitter und Facebook sind die zentralen Nachrichtenbörsen von heute. Sie bieten große Chancen für die Öffentlichkeitsarbeit, denn nie zuvor konnte man Neuigkeiten so schnell zum Kunden bringen.

6. Social Media: Vom Monolog zum Dialog - Zuhören und Mitmachen

Die Social Media beenden die Einbahnstraßen-Kommunikation von Unternehmen und Medien. Die mündigen Medienbürger des Web 2.0 wollen aktiv mitreden: "Märkte sind Gespräche." Für Unternehmen bedeutet dies vor allem, zuzuhören, was die Märkte über sie denken und am Dialog mit den Zielgruppen teilzunehmen.

7. Blogger als neue Medienmittler

Für die Online-PR werden themen- und zielgruppenorientierte Blogs zu einer wichtigen Kommunikationsschnittstelle. Durch Link- und Contenttausch mit relevanten Fachblogs können in der Online-PR wichtige Kommunikationsschnittstellen zu den Zielgruppen aufgebaut werden.

8. PR-, SEO- und Marketingwissen als Erfolgssymbiose in der Online PR

In der Online-PR zählt nicht mehr die ausgeklügelte journalistische Arbeit allein, sondern vielmehr das Wissen um Keyword Relevanz, Keyword Dichte, Link Building und Landing Pages. Dieser Mix aus redaktioneller Arbeit und SEO-Wissen (= SEO-PR) wird zur neuen Königsdisziplin für PR-Profis. Die Kombination aus PR Know-How kombiniert mit SEO-Techniken verhilft Unternehmen zu einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit und zu einer konstant hohen Reichweite im Internet.

9. Von der Pressemitteilung zur Kundenmitteilung

Die Medien des Web 2.0 richten sich nicht mehr exklusiv an Medienkontakte, sondern an den Kunden direkt. Daher müssen sich auch Aufbau und die Inhalte der Online-Pressemitteilung ändern.

10. Crossmediale Distribution von Unternehmensnews

Nach einer Studie der Technischen Universität Ilmenau verzehnfacht die parallele Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen auf mehreren Portalen die Aufmerksamkeit von Kunden und Interessenten. So kann eine regelmäßige und zeitgleiche Verbreitung von Online-Pressemitteilungen über Presseportale, RSS- und Newsdienste, Microbloggingdienste und Social Communities einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Reichweite im Internet leisten.

(Redaktion/Edda Nebel)


 


 

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