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WM 2010

Wenige Wochen vor dem ersten Anpfiff: Gute Hoffnung für die WM am Kap

Rund zwei Monate vor Beginn der FIFA Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika befragte Marketagent.com, ein Online-Marktforschungsinstitut, 2033 Personen im Alter zwischen 14 und 65 Jahren zu dem sportlichen Großereignis. 1000 Befragte kamen aus Deutschland, die andere Hälfte zu gleichen Teilen aus Österreich und der Schweiz.

Das Fußballfieber hat die Fans in Deutschland bereits erfasst: Fast sieben von zehn Befragten haben ein mindestens „mittelgroßes“ Interesse an der bevorstehenden WM, 30,4% bezeichnen ihr Interesse sogar als „sehr groß“. Entsprechend planen 97% der Interessierten einige Spiele des Turniers zu verfolgen. Fast die Hälfte möchte mindestens 30 Spiele oder mehr ansehen.

Obwohl sich seit der WM 2006 im eigenen Land das gemeinsame Fußball-Erleben auf öffentlichen Plätzen großer Beliebtheit erfreut, wollen dennoch 94 von 100 Interessierten zumindest einen Teil der Spiele zu Hause vor dem eigenen TV ansehen. Weitere präferierte Plätze für den Fußballgenuss sind Wohnräume von Freunden oder Bekannten (46,4%) sowie die besagten Public Viewing Zonen (28,7%). Nur 2,8% planen den Fußballkonsum im Büro oder am Arbeitsplatz, wobei wiederum fast jeder Sechste die Arbeitskollegen als Leidens- oder Freudensgenossen beim Fußballschauen angibt – wo auch immer.

Die Frage, die in Südafrika letztlich geklärt wird, nämlich wer am 11. Juli den goldenen WM-Pokal in die Höhe strecken wird, durften die Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel ebenfalls prognostizieren. Und die Anhänger in der Bundesrepublik sind für ihr Team außerordentlich optimistisch: Fast jeder Zweite sieht Jogi Löws Truppe am Ende ganz oben, knapp ein Sechstel erwartet Brasilien, 12,7% den Europameister Spanien als Weltmeister, gefolgt vom Titelverteidiger aus Italien, den aber nur jeder Zwanzigste zum Favoriten auserkoren hat.

In der Schweiz erwarten gut 12% der Befragten, dass ihr eigenes Team am Ende die Nase vorn hat aber nur Sieben von Hundert Eidgenossen glauben an einen Triumph des großen Nachbarlandes nördlich der Alpen.
Von jenen in Deutschland Befragten, die der DFB-Elf den ganz großen Wurf nicht zutrauen, erwartet ein Drittel aber immerhin, dass – wie vor vier Jahren – erst im Halbfinale das Ausscheiden zu verdauen ist. Eine ganz kleine Minderheit ist dagegen pessimistisch und sieht Deutschland bereits nach der Vorrunde auf dem Nachhauseweg (2,6%).

Die im Vorfeld der WM kontroverse Diskussion über den Austragungsort des Turniers wurde auch in dieser Befragung thematisiert. Immerhin vier von zehn Befragten aus Deutschland finden es sehr gut oder eher gut, dass Südafrika als Gastgeber fungiert, ein Drittel bewertet diese Frage neutral, 27,2% stört der Austragungsort. „Aber wenn das Leder erst mal rollt,“ so Christian Jung, Salesdirector von Marketagent.com Deutschland, „dann ist es den Leuten sowieso egal, wo. Hauptsache die Tore für das eigene Team fallen dann auf der richtigen Seite.“

Quelle: Marketagent.com

(Redaktion)


 


 

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