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Umsatzsteuer

Keine ermäßigte Umsatzsteuer für Partyservice

Auf die Dienste eines Partyservices muss im Normalfall die volle Umsatzsteuer gezahlt werden. Dies gilt auch dann, wenn die reine Lieferung des Essens den Hauptteil der Leistung darstellt, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofes in München hervorging.

Der Partyservice könne - anders als beispielsweise Imbissbuden, die ihr Essen nur zum Mitnehmen verkaufen - nicht den ermäßigten Steuersatz in Anspruch nehmen.

Dass es sich um eine Dienstleistung handle, komme auch im Sprachgebrauch zum Ausdruck, erklärten die Richter: Es heiße schließlich Party"service" und die Speisen würden dort nicht "gekauft" sondern "bestellt".

(Aktenzeichen: XI R 6/08)

(dapd-bay)


 


 

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