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Uni München/ Studie

Stall-Luft hält gesund

Was Südtiroler Bauern schon immer wussten, ist jetzt auch wissenschaftlich erwiesen: Häufiger Aufenthalt im Stall hat eine positive Auswirkung auf das Immunsystem.

Die Ergebnisse langjähriger Studien an der Ludwig-Maximilian-Universität sind eindeutig: Kinder, die auf Bauernhöfen leben, leiden 15-mal seltener an Allergien als Stadtkinder. Vor allem Kinder vor der Geburt und bis zum dritten Lebensjahr profitieren demnach von tierischer Gesellschaft. „Sie bekommen später viel seltener Asthma, Heuschnupfen und andere Allergien“, so Prof. Erika von Mutius, Kinderärztin am Klinikum der Universität München.

Seit Jahren schon erforscht das Team der Medizinerin im Rahmen des so genannten „GABRIEL“-Projekts die Ursachen von Allergien. Die positive Auswirkung von Landluft auf das Immunsystem scheint demnach erwiesen. Längst sprechen die Wissenschaftler schon vom „Bauernhof-Effekt“. Von Mutius: „Die Ergebnisse geben deutliche Hinweise darauf, dass die vor der Allergieentwicklung schützende Wirkung möglicherweise auf Stallstaub zurückzuführen ist.“

„Dass bereits ein zwei-, dreiwöchiger Urlaub auf dem Südtiroler Bauernhof die gewünschte Wirkung entfaltet, ist jedoch noch nicht erforscht“, so Erika von Mutius, denn: „Was wir nicht mit Bestimmtheit sagen können ist, wie lange sich die Kleinen den Bedingungen auf dem Bauernhof aussetzen müssen.“

(openpr / EHRENSACHE Consulting)


 


 

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