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Habilitationen

Mehr Habilitationen an Bayerns Universitäten in 2009

2009 wurden an den Bayerischen Universitäten 361 Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren das 56 mehr als im Vorjahr.

Wie in den Jahren davor erwarben die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Lehrbefähigung im Bereich Humanmedizin. - Fast jede vierte Habilitationsschrift wurde von einer Frau vorgelegt.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, haben 2009 an bayerischen Hochschulen 80 Frauen und 281 Männer ihre Lehrbefähigung erworben. Mit insgesamt 361 Habilitationen wurde der Durchschnitt der Jahre 1999 bis 2008 (353) leicht übertroffen.

Wie in den Vorjahren erwarben die meisten der angehenden Professorinnen und Professoren (134 oder 37,1 Prozent) ihre Qualifikation an der Universität München, mit fast 43 000 Studenten (15,7 Prozent der Studenten in Bayern) die größte bayerische Hochschule. Mit 63 Neuhabilitierten folgte die Technische Universität München, vor der Universität Erlangen-Nürnberg mit 51 und der Universität Würzburg mit 44 Neuhabilitierten.

Auch 2009 war der Bereich Humanmedizin mit 174 Habilitationen (48,2 Prozent aller Habilitationen) Spitzenreiter. Mit deutlichem Abstand folgten die Bereiche Mathematik, Naturwissenschaften (73 Habilitationen oder 20,2 Prozent) und Sprach- und Kulturwissenschaften (63 bzw. 17,5 Prozent). In der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wurden 37 Habilitationsverfahren (10,2 Prozent) erfolgreich abgeschlossen.

Gut jede fünfte Habilitationsschrift (22,2 Prozent) wurde von einer Frau vorgelegt. Der Frauenanteil an allen Habilitierten erreichte damit in etwa das Niveau von 2008 (22,6 Prozent), lag allerdings unter dem bislang höchsten Wert von 25,2 Prozent, der 2007 zu verzeichnen war. Rund 22,5 Prozent der neuhabilitierten Wissenschaftlerinnen erwarben ihre Lehrbefähigung in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften. Bei den Männern lag der entsprechende Anteil bei 16,0 Prozent. Auf den Bereich Mathematik, Naturwissenschaften entfielen 11,3 Prozent der von Frauen erfolgreich abgeschlossenen Habilitationsverfahren (Männer: 22,8 Prozent).

2009 waren 30 Neuhabilitierte Wissenschaftler mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil war mit 8,3 Prozent rund 2,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Fast die Hälfte (43,3 Prozent) der von Ausländern abgeschlossenen Habilitationsverfahren entfiel auf die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften.

(Redaktion)


 


 

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