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Verarbeitendes Gewerbe

Umsätze des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern im Februar gestiegen

Auftragseingänge stiegen um 18,9 Prozent, die Produktion um 6,4 Prozent

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns erzielte im Februar 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat einen um 7,6 Prozent höheren Umsatz von rund 20,6 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung nahmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 12,5 Prozent auf rund 10,9 Milliarden Euro zu. Die Exportquote betrug 52,7 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone stiegen um 4,2 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz belief sich auf 20,6 Prozent. Weitere Umsatzsteigerungen verheißen die im Februar um 18,9 Prozent gestiegenen Auftragseingänge.

Im Februar 2010 konnte das Verarbeitende Gewerbe Bayerns, das auch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, eine Umsatzsteigerung von 7,6 Prozent gegenüber dem Februar 2009 verzeichnen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und
Datenverarbeitung weiter mitteilt, entfielen von den 20,6 Milliarden Euro Gesamtumsatz 10,9 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (+ 12,5 Prozent) und darunter 4,2 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+ 4,2 Prozent). Der Anteil der Auslandsumsätze
und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betrug 52,7 bzw. 20,6 Prozent.

Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes lag Ende Februar 2010 um 4,1 Prozent unter dem Vorjahresstand.

Die preisbereinigten Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern legten im Februar 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 18,9 Prozent zu. Die Bestelleingänge aus dem Inland nahmen um 14,1 Prozent, die aus dem Ausland um 22,4 Prozent zu. Herausragend waren hierbei die Auftragseingänge bei den Vorleistungsgüterproduzenten mit + 32,4 Prozent (Inland: + 31,9 Prozent; Ausland: + 32,8 Prozent), während die Lage im Verbrauchsgütersektor mit 8,5 Prozent weniger Auftragseingängen negativ geprägt war.

Im gleichen Zeitraum wurde die Produktionstätigkeit um 6,4 Prozent ausgeweitet, wobei hier alle Sektoren bis auf den Verbrauchsgüterbereich (- 7,9 Prozent) und die Energie (+ 4,9 Prozent) überdurchschnittlich abschnitten.

(Bayerisches Landesamt für Stat)


 


 

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