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Bayerische Textil- und Bekleidungsindustrie wieder optimistischer

Die bayerische Textil- und Bekleidungsindustrie blickt wieder optimistischer in die Zukunft. Die Stimmung habe sich "merklich aufgehellt", sagte der Präsident des Verbandes der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie (ibw), Christian Heinrich Sandler, am Mittwoch in Ingolstadt.

Einer ibw-Umfrage zufolge beurteilt jedes zweite Unternehmen der
Bekleidungsindustrie die Geschäfts- und Ertragslage besser als im
Vorjahr. Bei jedem vierten Betrieb ist sie zumindest nicht schlechter
geworden. Knapp 19 Prozent berichteten von zurückgehenden Aufträgen.
In der Textilindustrie sehen 54 Prozent eine Verbesserung ihrer Lage,
für knapp jedes dritte Unternehmen stellt sie sich unverändert dar.
16 Prozent mussten eine weitere Verschlechterung hinnehmen.

Angesichts der "deutlich gestiegenen" Kapazitätsauslastung in den
vergangenen Monaten rechnet der ibw mit einer weiteren Entspannung
der Beschäftigungssituation. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der
Unternehmen in der Textilindustrie gehen der Umfrage zufolge davon
aus, dass ihre Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr zumindest
gleichbleiben oder stiegen wird. In der Bekleidungsindustrie seien es
sogar 80 Prozent. Fast jeder dritte Betrieb aus der
Bekleidungsindustrie (29 Prozent) will die Zahl der Auszubildenden
steigern, 57 Prozent gehen von gleichbleibenden Ausbildungszahlen
aus. In der Textilindustrie wollen 85 Prozent der Befragten den Stand
zumindest halten.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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