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Luxusprobleme der Versicherer - wohin mit den Milliarden?

Wohin mit all dem Geld? Was wie ein Luxusproblem klingt, ist für Versicherer wie die Allianz derzeit nicht unproblematisch. Denn sie müssen versprochene Renditen erwirtschaften, gleichzeitig aber keine größeren Risiken eingehen.

Nur allzuschnell können Aktieninvestments und Staatsanleihen sich als Fehlschläge erweisen, wie sich auch aus der aktuellen Bilanz von Europas größter Versicherung ablesen lässt: 520 Millionen Wertberichtigung auf den Commerzbank-Anteil, 573 Millionen Euro auf griechische Staatsanleihen. Und sichere Papiere bringen historisch niedrige Zinsen.

Investments gesucht

Abhilfe könnten Investments wie die 800 Millionen Euro bringen, die die Allianz im vergangenen Jahr in das Gasleitungsnetzwerk Gassled gesteckt hat. Acht bis zehn Prozent Verzinsung verspricht man sich davon, hieß es am Donnerstag in München.

Und auch Immobilien kann man bei der Allianz derzeit viel abgewinnen. 17,3 Milliarden Euro hat der Konzern derzeit in "Betongold" investiert. Man könne sich auch das Doppelte vorstellen, sagte Vorstandsmitglied Paul Achleitner.

Sogar über mehr Aktien denkt man bei dem Versicherungskonzern derzeit vorsichtig nach. Eher die Finger lassen will die Allianz aber offenbar von Finanztiteln. Dieses Portfolio soll ausgedünnt werden. Mit Bankaktien hat das Unternehmen zuletzt unschöne Erfahrungen gemacht.

(dapd-bay)


 


 

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