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"Klares Signal für individuelle Förderung in differenziertem Schulsystem"

Als „klares Signal für individuelle Förderung in einem differenzierten Schulwesen“ wertet Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das Ergebnis des Volksentscheids in Hamburg. „Die Bürgerinnen und Bürger haben hier der Einheitsschule ein klares Nein entgegengesetzt.

Sie haben sich aber zugleich für mehr individuelle Förderung in einem mehrgliedrigen Schulwesen ausgesprochen“, so Minister Spaenle, der in diesem Jahr auch als Präsident der Kultusministerkonferenz amtiert. „Das Hamburger Ergebnis ist eine gute Nachricht für die Schülerinnen und Schüler, da ein differenziertes Schulwesen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Talenten und Begabungen besser fördern kann“, führte der Minister aus. Entscheidend sei, dass die Durchlässigkeit hoch ausgeprägt sei. Dies habe auch der Ländervergleich bewiesen, bei dem das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 in allen Ländern untersucht hat. Bei diesem hatten Schülerinnen und Schüler aus Ländern mit einem differenzierten Schulwesen wie Bayern und Baden-Württemberg am besten abgeschnitten.

Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

(Kultusministerium Bayern)


 


 

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