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Weihnachtsmärkte Bayern

Glühbier, vegetarische Würste und Ökostrom als Neuheiten

Wenn am 2. Dezember die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet wird, haben die Weihnachtsmärkte in den bayerischen Städten längst ihre Pforten geöffnet: die Christkindlesmärkte in Augsburg und Nürnberg ebenso wie die Christkindlmärkte in München und Regensburg.

Den Anfang macht Bayerns größter Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz in München. Er wird am Montag (26. November) um 17.00 Uhr von Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) feierlich eröffnet.

Auf rund 25.000 Quadratmetern Marktfläche sollen die für dieses Jahr erwarteten drei Millionen Besucher wieder alles finden, was das Herz in der "staden Zeit" begehrt - und sogar noch etwas mehr, wie Gabriele Papke vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München verspricht. "Wir haben zwei neue Produkte auf dem Markt: Glühbier und Stachelbier", erzählt sie.

Ersteres ist ein erwärmtes Dunkelbier, das in den drei Gewürz-Varianten "Krampus" (Zimt, Ingwer, Piment), "Dunkler Engel" (Zimt, Nelke, Karamell und Apfel) sowie "Nikolaus" (Orange, Zitrone, Vanille und Lebkuchen) angeboten werden soll. Für das "Stachelbier" wird der Schaum eines kühlen Bockbieres mit einem heißen Metallstachel erhitzt und karamellisiert - wodurch das Bier noch malziger schmecken soll.

Glühwein wird teurer in München

Eine weitere Neuerung betrifft die Preise: Anders als bei der Maß Bier auf dem Oktoberfest, die jedes Jahr teurer wird, sind die Preise für Glühwein zuletzt 2007 erhöht worden, wie Papke betont. In diesem Jahr ist es wieder so weit: Die Besucher müssen pro Tasse mit 3,50 Euro 50 Cent mehr bezahlen als in den vergangenen Jahren. Unverändert bleiben soll indes der Preis für die Feuerzangenbowle und den Bio-Glühwein mit vier bis fünf Euro pro Tasse.

Keine Veränderung an der Preisfront erwartet Werner Kaufmann , Leiter des Marktamtes von Augsburg, für seinen Christkindlesmarkt, den Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) am Montag gegen 19.00 Uhr vor dem Rathaus eröffnen wird.

Den rund eine Million Besuchern, die aus Stadt und Umland erwartet werden, werden darüber hinaus Neuerungen wie vegetarische Würste und eine Stoff-Einkaufstasche mit dem Emblem des 500 Jahre alten Augsburger Christkindlesmarktes angeboten, die es für vier Euro an einigen Buden und in der Touristeninfo zu kaufen gibt.

Der international wohl bekannteste Weihnachtsmarkt in Deutschland, der Nürnberger Christkindlesmarkt, wird am 30. November um 17.30 Uhr durch den traditionellen Prolog des Nürnberger Christkindes von der Empore der Frauenkirche auf dem Hauptmarkt eröffnet.

In knapp 180 Buden wird den erwarteten zwei Millionen Besuchern bis zum 24. Dezember ein eher traditionell ausgerichtetes Sortiment angeboten - von Lebkuchen, Bratwürsten und Früchtebrot über Glühwein und Punsch bis hin zu Christbaumschmuck, Spielzeug und Kunstgegenständen.

Größere Veränderungen bei "Speis und Trank" gibt es nicht, wie Sebastian Buhl vom Nürnberger Marktamt erzählt. Auch Bier werden die Marktbesucher weiterhin vergeblich suchen. Mit einer Neuheit kann der Christkindlesmarkt dennoch aufwarten: Erstmals werden alle Buden mit Ökostrom beheizt und betrieben.

"Knackersemmel" in Regensburg

Bereits einen Tag vor Nürnberg, am 29. November, öffnet der Christkindlmarkt in Regensburg seine Tore - auf dem Neupfarrplatz, wo er seit mehr als 400 Jahren aufgebaut wird. Von den insgesamt 69 Buden bieten 14 ausschließlich Speisen und Getränke an, darunter auch in diesem Jahr wieder regionale Spezialitäten wie die Regensburger Bratwürste, den Heidelbeer- und Apfelglühwein und die "Knackersemmel" mit süßem Senf, Meerrettich und Gurke, wie der Leiter des Ordnungsamtes, Alfred Santfort, erzählt.

Ob die schätzungsweise 5.000 Besucher am Tag dafür tiefer in die Tasche greifen müssen als im vergangenen Jahr, kann Santfort nicht sagen. "Im Moment gehen wir von stabilen Preisen aus", betont er. Wer den Regensburger Christkindlmarkt besuchen will, sollte nicht zu lange damit warten: Er macht nämlich bereits am 23. Dezember wieder dicht. "Weil an Weihnachten auch die Budenbetreiber ihre Ruhe haben wollen", wie Santfort erklärt.

(dapd-bay)


 


 

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