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Weihnachtsmarktsaison in Bayern

Münchner Christkindlesmarkt eröffnet am 25. November

Der Geruch von Lebkuchen, Glühwein und gebrannten Mandeln zieht ab nächster Woche wieder durch Bayerns Innenstädte. In fast jedem größeren Ort gibt es einen Weihnachtsmarkt. Eine genaue Zahl gibt es nicht, doch es dürften im ganzen Freistaat mehrere Hundert sein.

Den Anfang macht am Montag (21. November), einen Tag noch Totensonntag, Augsburg mit seinem Christkindlesmarkt. Der wohl berühmteste deutsche Christkindlesmarkt in Nürnberg wird traditionsgemäß am Freitag (25. November) vor dem 1. Advent durch das "Christkind" persönlich eröffnet.

Ab Montagabend locken in Augsburg rund 140 Buden vor dem Renaissance-Ensemble aus Rathaus und Perlachturm, wie Marktmeister Friedrich Wüst erläutert. Der Markt blicke auf eine mehr als 500 Jahre alte Tradition zurück. Berühmt sei das sogenannte Engelespiel, bei dem 24 Kinder im Engelkostüm musizieren und die Rathauskulisse in einen riesigen Adventskalender verwandeln. Bis zum 24. Dezember werden rund eine Million Gäste erwartet.

Tannengirlanden aus Plasik sind tabu

Den Nürnberger Christkindlesmarkt wird die 16-jährige Franziska Handke als Christkind verkleidet von der Empore der Frauenkirche eröffnen, teilt die Stadt mit. Die Gymnasiastin setzte sich gegen zahlreiche Wettbewerberinnen durch. Etwa 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, geben dem Markt den Beinamen "Städtlein aus Holz und Tuch". Ein kritisches Auge auf die Buden und die angebotenen Waren haben die Mitarbeiter der Stadt. So sind Tannengirlanden aus Plastik ebenso tabu wie eine Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik vom Band oder Fahrgeschäfte. Hier wird mit rund zwei Millionen Gästen gerechnet.

München lockt mit großem Kripperlmarkt

Auf dem Münchner Christkindlesmarkt rund um den Marienplatz bieten ebenfalls ab 25. November 176 Marktbeschicker auf 25.000 Quadratmetern ihre Waren an. "Als Besonderheit gilt hier der sogenannte Kripperlmarkt, der größte Krippenmarkt Deutschlands, wenn nicht sogar Europas", sagte eine Sprecherin. Daneben findet am dritten und vierten Advent ein sogenannter Krampuslauf statt, bei dem junge Leute mit archaischen Masken und schweren Fell-Kostümen über den Markt ziehen und die Besucher erschrecken.

Die Glühweinpreise liegen gegenüber dem Vorjahr in Bayern unverändert zwischen 2,50 und 3,00 Euro pro Tasse. "Der normale Glühwein rückt allerdings immer mehr in den Hintergrund", weiß Marktmeister Wüst. Die Renner seien mittlerweile "Heißer Spritz", also weißer Glühwein mit Aperol, und "Rosa Himbi", erhitzter Rosé-Wein mit frischen Himbeeren.

Einen Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art bietet das Tollwood Winterfestival 2011 auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt ab 23. November bis zum Jahresende. Unter dem Motto "Aufgetischt" gibt es vom 23. November bis zum Jahresende Kabarett-, Akrobatik- und andere Kulturdarbietungen. Auf dem Festivalgelände lädt zudem ein weihnachtlich gestalteter "Markt der Ideen" mit internationalem Kunsthandwerk und Bio-Gastronomie bis zum 23. Dezember zum Flanieren ein.

www.christkindlesmarkt.de
www.augsburger-christkindlesmarkt.com
www.christkindlmarkt-muenchen.de

www.tollwood.de/winterfestival-2011

(dapd-bay Ralf Beunink)


 


 

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