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TSV 1860 München

Weißwurst meets Krakauer

Die Comarch Group, weltweit tätiger IT-Konzern mit Hauptsitz im polnischen Krakau, die vor etwa einem Jahr die Münchner SoftM übernommen hat, ist mit dem TSV 1860 München eine Partnerschaft eingegangen. Comarch wird für die Rückrunde der Spielzeit 2009/2010 „Presenter“ und erwirbt damit verschiedene Werbe- und Vermarktungsrechte, insbesondere bei Heimspielen des TSV 1860 München in der Allianz Arena.

Comarch erwirbt für die Rückrunde der Spielzeit 2009/2010 der 2. Fußball Bundesliga beim TSV 1860 München einer Reihe von Werberechten. So wird sich Comarch unter anderem bei Heimspielen des TSV 1860 in der Allianz Arena auf verschiedenen Banden sowie auf Videowänden präsentieren.

In der Hierarchie der Sponsoren zählt Comarch neben einer Brauerei und einem Motorölhersteller jetzt zu den drei Top-Sponsoren der Löwen. Im März 2010 sollen Gespräche über eine mögliche Verlängerung der Partnerschaft und deren Ausgestaltung aufgenommen werden. Der Softwarekonzern strebt eine langfristige Partnerschaft mit dem TSV 1860 an.

Für Comarch ist das Engagement im Fußball nicht neu. Die polnische Konzernzentrale besitzt bereits 49 % des Krakauer Fußballklubs Cracovia, der in Polen in der 1. Liga spielt. „Das hat uns in den letzten Jahren geholfen, unseren Firmennamen bekannt zu machen“, erklärte Comarch- Gründer und Präsident Prof. Janusz Filipiak. Er geht davon aus, dass die Partnerschaft mit dem TSV 1860 einen ähnliche Wirkung hat. „Unser Engagement beim Traditionsverein 1860 München ist Teil unserer verstärkten Aktivitäten in Deutschland und Westeuropa. Im vergangenen Jahr haben wir durch die Mehrheitsbeteiligung an der SoftM AG unsere Präsenz in Deutschland wesentlich erweitert. Jetzt heben wir die bereits bestehende Partnerschaft zwischen SoftM und 1860 auf eine neue Stufe. Wir wollen dazu beitragen, dem TSV 1860 einen angemessenen Platz im Profifußball zu verschaffen und werden selbst von der Bekanntheit des Vereins profitieren.“ Außerdem solle vom Gewinn, das seine Firma hier in Deutschland erzielt, auch wieder Geld in die lokale Wirtschaft zurückfließen. 

„Mit Comarch und vor allen Dingen mit ihrem Präsidenten Professor Filipiak haben wir kraftstrotzende Partner gefunden, die aus eigener Erfahrung die Schwierigkeiten, aber auch die Chancen und Potenziale eines Fußballclubs wie 1860 München kennen“, kommentierte 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers die Partnerschaft. „Wenn sich ein begnadeter Selfmademan wie Professor Filipiak für eine Kooperation mit einem Noch-Zweitligisten wie uns entscheidet, ist dies nicht nur ein wirtschaftlicher Glücksfall für uns, sondern zugleich auch ein Kompliment. Denn schließlich bescheinigt er uns damit unsere aktuelle Bedeutung und vor allen Dingen unser Entwicklungspotenzial, das sein Unternehmen durch die Partnerschaft fördern und nutzen will.“

In der Partnerschaft geht es nicht nur um Sponsoring . Langfristig ist auch an eine Zusammenarbeit von 1860 und dem Krakauer Fußballklubs Cracovia gedacht. „Zum Beispiel Austausch von Spielern aus der Jugendabteilung oder Freundschaftsspiele“, so Filipiak.
Das genaue finanzielle Volumen der Sponsoring-Vereinbarung wurde nicht genannt. Laut Stoffers soll es sich um einem „mittleren sechsstelligen Betrag“ handeln.

(Peter von Bechen)


 


 

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