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Hypo Real Estate (HRE)

Weiterer Finanzbedarf bei Hypo Real Estate nicht ausgeschlossen

Der wankende Staats- und Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) braucht möglicherweise weitere Staatshilfe. "Es würde mich nicht wundern, wenn zehn Milliarden Euro Kapitalspritze für die HRE nicht ausreichen", sagte Aufsichtsratschef Michael Endres der "Welt am Sonntag".

Aus dem Umfeld der Bank war bislang ein Finanzbedarf zwischen sechs Milliarden und zehn Milliarden Euro kolportiert worden. Bislang hat sich der Bund mit drei Milliarden Euro an der HRE beteiligt.

Grund seien weitere Belastungen aus faulen Immobilienkrediten, sagte Endres. Die Bank habe ein Solvenzproblem. Das Kreditportfolio sei hochproblematisch. Vor diesem Hintergrund griff er den ehemaligen Chef der HRE, Georg Funke, scharf an. Unter ihm habe die Bank Kredite in Ländern vergeben, in denen sie weder vertreten war noch sich auskannte. Zugleich dementierte er, dass die HRE allein wegen der Pleite der US-Investmentbank Lehman ins Taumeln geriet. Das war nur der Anlass.

Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung hält für den Bund rund 90 Prozent der Anteile an der Hypo Real Estate Holding AG. Mithilfe einer Zwangsabfindung der Restaktionäre will der Bund sicherstellen, dass er die anstehende Sanierung der Bank ohne Störungen durch andere Aktionäre abwickeln kann. Derzeit wird die Bank mit Hilfen in Höhe von mehr als 100 Milliarden Euro am Leben gehalten. Ein Squeeze-out-Beschluss steht am 13. August nicht auf der Tagesordnung der Hauptversammlung.

(Redaktion)


 


 

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