28.10.2010  09:47 Uhr
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Wellness
Gesundheitsbewusstsein ist in

München. "Gesundheit ist unser wichtigstes Gut", so leitete Bayerns Gesundheits- und Staatssekretärin Emilia Müller die Rede zur 150-Jahr-Feier des Wasserdoktors Sebastian Kneipp in Bad Wörishofen ein.

Neben Kneipp könnte Bayern außerdem viel mehr an Wellness und Gesundheitsbehandlungen bieten und die neue Kampagne "Gesund.Leben.Bayern." soll die bayerischen Bürger noch öfter dazu animieren, etwas Gutes für sich und ihre Gesundheit zu tun.

Vorsorgen ist besser als Heilen

Aktuellen Studien zufolge ist ein deutlich gestiegenes Gesundheitsbewusstsein zu vermerken. Die Menschen werden sich immer bewusster darüber, dass Gesundheit wichtiger denn je ist und das größte Augenmerk der Vorsorge gelten sollte: Bewegung, eine gesunde Ernährung und die Stärkung des Immunsystems. Viel zu oft sitzen wir in Räumen, liegen abends auf dem Sofa und stopfen ungesundes Essen in uns hinein. Die Auswirkungen dieser Lebensweise sind Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deswegen geht der Appell einmal mehr an die Menschen, sich fit zu halten und sich gesund zu ernähren.

Rauchverbot und alkoholfreies Bier

Und Bayern macht es vor: immer mehr greifen inzwischen auf alkoholfreies Bier zurück statt die alkoholhaltige Variante zu wählen und das am 1. August in Kraft getretene Gesetz zum Schutz der Gesundheit (Gesundheitsschutzgesetz GSG) verdeutlicht das Bewusstsein der Bayern. Das echte und strikte Rauchverbot in Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen soll der erste große Schritt für mehrere Gesundheitsinitiativen sein.

Gesundheitsvorgeinitiative "Gesund.Leben.Bayern."

Unter dem Motto "Vorsorgen ist besser als Heilen" wurde diese Initiative ins Leben gerufen. Damit sollen die Menschen persönlich angesprochen und aktiviert werden, damit man sich gewissenhafter um seine Gesundheit kümmert. Neben regelmäßigem Sport sollen vor allem auch Wellness-Behandlungen auf dem Lebensplan stehen: Saunen, Heilbäder und vielleicht sogar eine eigene Dampfdusche im heimischen Bad. So könnte man tagtäglich etwas Gutes für seinen Körper tun, durch Wärme körperliche Verspannungen lösen und zugleich etwas für die Seele tun, damit Faktoren wie Stress erst gar keine Immunschwächung zulassen. Für Staatssekretärin Müller wurde die Gesundheitsvorsorge zum persönlichen Anliegen und so wurde die Gesundheitsvorsorge zum Teil der zentrale Ansatz der Gesundheitspolitik. Der Grund dafür liegt einfach auf der Hand: die Lebenserwartung unserer Gesellschaft steigt immer mehr an, gleichzeitig aber verschiebt sich das Krankheitsspektrum zu langwierigen und chronischen Zivilisationskrankheiten. Da läuft deutlich etwas schief und deswegen müssen derart negative Faktoren ausgeschalten und verhindert werden. Gerade Bayern habe eine Vielzahl an Wellness-Hotels, Heilbädern und Thermen auf seinem Territorium beherbergt, so dass es für jeden in nicht allzu weiter Ferne derartige Einrichtungen gibt, in denen man sich ab und zu einen Tag voller Ruhe und Entspannung gönnen sollte! Die eigene Gesundheit wird es einem danken!


 

(Redaktion)

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