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Welt Aids Tag

Weniger HIV-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Bayern ist gesunken. Einer Schätzung des Robert Koch Instituts zufolge infizierten sich 2010 rund 350 Menschen im Freistaat mit HIV.

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Das seien zwölf Prozent weniger als in den Vorjahren, sagte Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) am Dienstag in München anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. In den vergangenen Jahren hätten sich jährlich noch rund 400 Menschen mit dem HI-Virus angesteckt.

"Trotzdem ist jede neue Infektion eine zu viel", sagte Söder. Der Freistaat werde deshalb im kommenden Jahr 3,7 Millionen Euro für die Bekämpfung der Krankheit und für Präventionsmaßnahmen investieren. Ein "vorurteilsfreies Klima" sei eine wichtige Voraussetzung zur Eindämmung. "Erkrankte Menschen sollen in unserer Gesellschaft weder Ausgrenzung noch Stigmatisierung befürchten müssen", sagte der Minister.

Laut Landesamt für Statistik und Datenerhebung starben 2009 in Bayern 47 Menschen an Aids. Im Jahr 2000 waren 70 Aids-Tote registriert worden. Im Freistaat leben nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 9.400 Menschen mit einer HIV-Infektion, bundesweit sind es 70.000. Jedes Jahr steckten sich in Deutschland 3.000 Menschen mit der Immunschwächekrankheit an.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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