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Unternehmenserfolg

Der „Facebook-Effekt“ - ein Abriss über Zauber und Macht

Als Mark Zuckerberg im September 2003 zum sechsten Semester seines Studiums an der Harvard University im Studentenwohnheim Kirkland House erschien, hatte er eine zweieinhalb Meter breite Weisswandtafel im Schlepptau - das perfekte Brainstorming-Werkzeug für jeden Internet-Freak. Sie war groß und sperrig, wie viele der Ideen, die er darauf in Form von Diagrammen zum Leben erwecken würde...

„Er wollte ständig seine Ideen aufzeichnen, obwohl sie dadurch nicht unbedingt klarer wurden“, erinnert sich einer seiner WG-Mitbewohner.

Auf der Wand entstand ein Gewirr von Formeln und Symbolen, kreuz und quer durch bunte Linien untereinander verbunden. Häufig stand Zuckerberg vor der Tafel im Flur und starrte sie an, Marker zur Hand, und drückte sich an die Wand wenn jemand vorbei wollte.

Neid ist immer noch die offenste Form der Anerkennung

Viele werden diese oder ähnliche Szenen schon aus dem Facebook-Film „Social Network“ kennen. Jetzt gibt es das passende Insider-Wissen auch in Form eines schön geschriebenen Schmökers mit dem Namen „Der Facebook-Effekt“ von David Kirkpatrick aus dem Hanser Verlag und der verspricht einen Blick hinter die Kulissen des Internet-Giganten.

Der „Facebook-Effekt“ zeigt, ähnlich wie der Film, wie ein 19jähriger Student ein Unternehmen aufbauen konnte, das heute die am zweithäufigsten besuchte Website nach Google ist, wie Facebook unser Leben verändert und in welche Richtung sich der Internet-Gigant in Zukunft entwickeln wird.

Der Autor Kirkpatrick ist sich jedoch sicher, dass alle Kritiker – egal ob sie mit guten Absichten aus dem Bereich Datenschutz oder sonstigen Richtungen agieren - nur neidisch sind auf den immensen Erfolg dieses Unternehmens, das sich in kürzester Zeit gegenüber allen Konkurrenten durchgesetzt hat.

Abriss über Zauber und Macht

Sein Urteil darf sich der Leser natürlich selbst bilden, Fakt ist, der Autor war viele Jahre lang Senior Editor für Internet- und Technologiethemen bei der Zeitschrift „Fortune“. In dieser Zeit schreib er unter anderem Titelgeschichten über Apple, IBM, Intel, Microsoft, Sun und viele andere. Er ist gefragter Internet-Experte und Redner. Als Journalist hatte er direkten Zugang zu Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und allen Spitzenmanagern des Unternehmens.

„Eine nachdenkliche, abgewogene Analyse der Auswirkungen, die Facebook hat. Nach der Lektüre hat man ein tiefes Verständnis von Facebook, seiner Geschäftsphilosophie und vor allem vor seiner Macht“, scheibt David Pogue in „The New York Times Book Review“ über das Buch.

(Edda Nebel)


 


 

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Hanser Verlag

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