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Warnstreik

Zugausfälle in Bayern wegen Lokführer-Warnstreiks

Der bundesweite Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat am Dienstagmorgen auch in Bayern zu Behinderungen im Bahnverkehr geführt.

Der Freistaat sei "flächendeckend mit einzelnen Zugausfällen" betroffen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Dienstagmorgen auf dapd-Anfrage in München, fügte aber hinzu: "Wir fahren auf allen Linien, das gilt auch für den gesamten Regionalverkehr in Bayern."

Betroffen von dem Streik ist dem Sprecher zufolge auch der S-Bahnverkehr in München. Am Morgen sei etwa ein Viertel der S-Bahn-Züge ausgefallen. Zudem kam es nach Bahn-Angaben zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten.

Die Bahn informiert auf ihrer Internetseite (bahn.de) oder der kostenlosen Servicenummer 08000-99 6633 über die Auswirkungen.

Hintergrund der Aktionen ist die Forderung der GDL, für alle 26.000 Lokführer in Deutschland ein einheitliches Lohnniveau und Beschäftigungsbedingungen zu erreichen, die dem Standard der Deutschen Bahn AG entsprechen. Das Ergebnis will sie in einem sogenannten Bundesrahmen-Lokomotivführertarifvertrag festschreiben.

(dapd-bay Anna Ringle-Brändli)


 


 

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