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BDI und ADAC planen Autogipfel

Zukunftstechnologien für nachhaltige Mobilität

BDI(Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.) und der ADAC wollen gemeinsam mit anderen Verbänden einen Autogipfel veranstalten, um die Elektromobilität, aber auch andere Zukunftstechnologien im engen Schulterschluss von Industrie und Politik voranzutreiben. "Der BDI nimmt die Einladung des ADAC zum Autogipfel an", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt.

"Der BDI begrüßt den Vorschlag der Bundeskanzlerin, dass sich Industrie und Politik zusammensetzen, um die Zukunftstechnologien für nachhaltige Mobilität gemeinsam voranzubringen. Unser Anliegen muss es sein, die Spitzenstellung gerade der deutschen Automobilindustrie zu stärken und auch in Zukunft zu behaupten", sagte Hans-Peter Keitel

Durch Koordinierung mit allen beteiligten Branchenverbänden, insbesondere dem Verband der Automobilindustrie (VDA), will der BDI das Angebot von Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgreifen, dass Bundesregierung und Industrie eng zusammenarbeiten. "In Deutschland sollen auch in Zukunft die besten Autos der Welt gebaut werden", erklärte der BDI-Präsident.
Die deutsche Industrie sei dabei, ihre Hausaufgaben mit Ernst und Erfolg zu erledigen. Sie biete weltweit führende technologische Lösungen für unsere nachhaltige und klimafreundliche Mobilität von morgen.
Keitel: "Deutschland ist offen für Wettbewerb und Kooperation weltweit. Als erfolgreiche Exporteure wissen wir, dass der Markt keine Einbahnstraßen kennt, Export und Import gehören zusammen."

Diese IAA gibt das beste Beispiel

In der schwersten Krise, die die Autoindustrie seit 1945 erlebt hat, präsentieren die Automobilhersteller und Zulieferer ein Feuerwerk von Innovationen und Ideen.
Die Zahlen sind eindeutig:

  • Moderne Fahrzeugmotoren verbrauchen durchschnittlich zwei Liter weniger auf 100 km als noch 1990.
  • Der sparsamste Viersitzer der Welt steht auf der IAA: Hightech »Made in Germany«.
  • Dank innovativer Technologien konnten die Schadstoffemissionen schon deutlich reduziert werden. Und sie werden bis 2020 noch mal kräftig sinken: bei flüchtigen Kohlenwasserstoffen um 94 Prozent, bei Partikeln um 86 Prozent, bei Kohlenmonoxid um 90 Prozent und bei Stickoxiden um 73 Prozent gegenüber dem Jahr 1990.

"Hocheffiziente, innovative Antriebstechnologien und alternative Kraftstoffe werden eine zentrale Rolle für die nachhaltige Mobilität spielen", zeigte sich der BDI-Präsident überzeugt.  "Wir wollen unsere Spitzenstellung in der nachhaltigen Mobilität nicht nur halten, sondern ausbauen."

Kurzfristig heißt das: CO2 und andere Treibhausgase einsparen, indem die Industrie bestehende Antriebstechnologien verbessert und Biokraftstoffe beimischt. Unsere Ingenieure werden sowohl für Benziner als auch für Diesel-Fahrzeuge weitere Verbrauchsvorteile von 25 Prozent bis 30 Prozent erzielen können.

Neue Antriebstechnologien werden effiziente Verbrennungsmotoren auf absehbare Zeit nicht ersetzen. Sie werden wichtige zusätzliche Lösungen darstellen. Mittel- und langfristig bildet der Elektroantrieb mit lokal emissionsfreiem Fahren laut BDI eine vielversprechende Option, vor allem in Ballungsräumen. Für Elektromobilität sind die Branchen der deutschen Industrie gut gerüstet – von der Automobilindustrie über die Energie-versorgung bis zu Chemie, Informations- und Kommunikationstechnologie und Elektroindustrie.

(BDI)


 


 

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