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Zwei Escada-Vorstände stoßen Anteile ab

Die beiden Vorstände des insolventen Modekonzerns Escada, Bruno Sälzer und Werner Lackas, haben ihre Anteile an dem Unternehmen vollständig abgestoßen. Das teilte Escada am Mittwoch in Aschheim mit. Escada hatte am Donnerstag vergangener Woche beim Amtsgericht München Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Insgesamt stießen Sälzer und seiner Frau in den beiden vergangenen
Tagen rund 286 000 Aktien ab und erhielten dafür knapp 229 000 Euro,
wie aus der Escada-Mitteilung hervorgeht. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers hatte Vorstandschef Sälzer bei seinem Einstieg noch etwa drei Millionen Euro für das gut einprozentige Aktienpaket gezahlt. Lackas trennte sich für rund 87 850 Euro von insgesamt 100 960 Aktien.

Damit wollten beide Vorstände möglichen Interessenkonflikten aus dem Weg gehen, die sich bei Gesprächen mit möglichen Interessenten aus einer Doppelfunktion als Vorstand und Aktionäre des Unternehmens ergeben könnten, erklärte der Escada-Sprecher.

Mit Blick auf potenzielle Interessenten sagte der Sprecher, es habe in den vergangenen Tagen sowohl bei Escada als auch bei Insolvenzverwalter Christian Gerloff mehrere Anfragen gegeben, die ein Interesse an Escada bekundet hätten. Allerdings sei es derzeit noch zu früh für Gespräche mit möglichen Investoren. Für den Insolvenzverwalter, der erst seit wenigen Tagen im Amt sei, habe zunächst die Stabilisierung des Geschäfts und die Einarbeitung Vorrang.

(Redaktion)


 


 

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