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  • 12.03.2015, 08:59 Uhr
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  • Münster / Münsterland
11.871 Tonnen Unwettermüll

Juli-Starkregen in Münster kostete Abfallwirtschaftsbetriebe 2,36 Millionen Euro

Der Starkregen vom 28. Juli 2014 hat die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) 2,36 Millionen Euro gekostet. Durch Zuwendungen des Landes in Höhe von einer Millionen Euro und die Auflösung einer Rückstellung aus Gebührenüberschüssen vergangener Jahre konnten die unerwarteten Kosten aufgefangen werden.

Rund 8.000 Tonnen Sperrmüll mussten in Sonderschichten auch an den Wochenenden abgeholt und entsorgt werden, eine Steigerung um 135 Prozent zu einem „normalen Mülljahr“. An den Recyclinghöfen wurden zusätzlich knapp 2.000 Tonnen Restmüll abgegeben, dazu kommen über 1.100 Tonnen Altholz und Papier sowie 600 Tonnen Elektronikschrott.

In den Wochen nach dem großen Regen bekamen die AWM allein 5.300 defekte Kühlschränke zur Entsorgung angeliefert. Insgesamt bilanziert der Entsorgungsbetrieb 11.871 Tonnen an Abfällen und Wertstoffen in den Wochen nach dem Starkregen.

Die neu aufgestellten 42 Container für Elektrogeräte werden stark frequentiert. 100 Tonnen wurden im ersten Jahr gesammelt, darunter viele Kaffeemaschinen, Bügeleisen, Rasierer und Elektrowerkzeuge.

In seiner Sitzung am Dienstag stimmte der AWM-Betriebsausschuss der Erweiterung des Verwaltungsgebäude an der Rösnerstraße zu. Die Kosten liegen bei 2,5 Millionen Euro, Baubeginn soll noch 2015 sein.

(Helmut P. Etzkorn, WN)


 


 

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