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  • 05.12.2013, 15:48 Uhr
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  • Münster
116. Treffen des MBC

Gut besucht ist noch untertrieben - Besuch des Landesmuseums-Neubaus

Für den exklusiven Einblick in das LWL Landesmuseum für Kunst und Kultur am Montag, 02. Dezember, gab es schnell keine Karten mehr. Dabei hatte der Abend sogar mehr zu bieten, als die Einladung der MBC-Moderatoren Thomas Böhmer-Niehaus und Constanze Wolff bereits erwarten ließ.

Vor dem lebendigen und informativen Rundgang durch die zur Zeit noch leeren Hallen, gab Herbert Eick, Verlagsleiter von Aschendorff Media & Sales (Unternehmensgruppe Aschendorff) die Medienpartnerschaft zwischen Business-on.de Münster und MünsterBusinessClub (MBC) bekannt.

Einen Schwarzmarkt für die begehrten Karten gab es vermutlich nicht, aber viel gefehlt hat sicher nicht. Die Anmeldungen für den Rundgang durch das Landesmuseum überstiegen schnell das Kartenkontingent. Exklusiv für die Mitglieder des MBC öffneten die Museumshallen ihre Tore und schuldeten damit staunende Gesichter ob der Größe und Verarbeitung der neuen Eingangshalle. 400 Quadratmeter und mehr als 14 Meter Raumhöhe mit einer Tageslichtdecke, die das Foyer tagsüber erstrahlen lässt, ließen so manchen Gast einen Fotoapparat oder die Handykamera zücken.

Ein Rundgang durch „heilige“ Hallen

Judith Frey, Mitarbeiterin der Presseabteilung des LWL Landesmuseums, und Emanuela Gruber, wissenschaftliche Volontärin, zeigten einen Teil des Landesmuseums, das der Architekt Volker Staab entworfen hat. Dabei ließen sie die Besucher an interessanten Hintergrundinformationen teilhaben. Licht und Raum, Farbkonzepte und eine modere Präsentation, aber auch Inklusion spielen in dem neuen Konzept eine große Rolle. Volker Staab hat den Altbau darin integriert. „Er hat ein Konzept der Höfe entworfen“, beschreibt Judith Frey seine Arbeit. Die Höfe, das sind der Vorhof am Domplatz, der offene Patio und das Foyer.

Zahlen und Daten

„Das Gebäude nimmt den Straßenverlauf auf und endet in der Spitze, die auf den Dom verweist - ein architektonisches Highlight.“ berichtet Frey. „Der Altbau gliedert sich an den Neubau an und ist barrierefrei begehbar. Es gibt 51 Räume bei 7.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche.“ Diese Größenordnung warf bei den Besuchern sofort die Frage auf, ob auch Übernachtungsmöglichkeiten mit eingeplant wurden.

Das Museumscafé soll Lux heißen, da an der Fassade die Arbeit des Künstlers Otto Piene „Die silberne Frequenz“ angebracht wird, die bereits den alten Bau geschmückt hat. Der geplante Eröffnungstermin ist der 19. September 2014 - wenn die Ministerpräsidentin zugesagt hat, die Vitrinen und Präsentationsmöglichkeiten der Ausstellungsarchitekten Space4 eingebaut wurden und das Klima in den Räume sechs Wochen stabil war - und sicher noch ein paar Kleinigkeiten mehr.

Der gemütliche Ausklang nebenan

Nach der Führung haben sich so viele Gäste zu einem gemeinsamen Ausklang im Marktcafé eingefunden, dass der reservierte Platz erweitert werden musste. Das zeigt, dass Constanze Wolff und Thomas Böhmer-Niehaus den Mitgliedern des MBC wieder einmal einen rundum gelungenen Abend und ein passendes Ambiente zum Austausch geboten haben - ab heute ganz offiziell in Medienkooperation mit Business-on.de Münster.

(Tanja Sollwedel)


 


 

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