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  • 13.03.2015, 14:57 Uhr
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  • Münster / Münsterland
134. Treffen des MBC

Zu Besuch im Schuhparadies - exklusive Einblicke bei Zumnorde

Schuhe haben auf Frauen immer schon eine fast hypnotische Wirkung ausgeübt. In Deutschland besitzen Frauen mehr als doppelt so viele Schuhe wie Männer, im Schnitt 17 Paar. Männer begnügen sich mit acht. Das ergab eine Online-Umfrage des Kölner Meinungsforschungsinstituts YouGov. Am 2. März gingen rund 45 Frauen und Männer der Sache mal auf den Grund. Beim 134. Treffen des Münster Business Club (MBC), der regionalen Ambassador Gruppe auf XING, studierten sie in ungezwungener Atmosphäre bei Sekt und herzhaften Häppchen die neuen Damenschuhtrends Frühjahr/Sommer 2015. Und das ganz exklusiv im Schuhhaus Zumnorde.

Das freundliche Mitarbeiterteam um Moderator Manfred Schotte, Geschäftsstellenleiter Matthias Meyerhof und Abteilungsleiterin Eva Schwering legte nach Feierabend eine „Extraschicht“ für die MBC-ler ein und gewährte nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte des Traditionshauses, sondern auch Blicke hinter die Kulissen des Erfolgsunternehmens. 

Familienbetrieb zwischen Tradition und Moderne

Zunächst gibt es ein kurzweiliges multimediales Referat über Zumnorde. Die signifikanten Anprobier-Stühle mit den hohen Rückenlehnen werden zu Hörstühlen. Das bundesweit operierende Unternehmen (1887 in Münster gegründet) hat seit 1911 sein Mutterhaus am Prinzipalmarkt in Münster (seit 1924 mit eigener Fußpflege). In fünfter Generation arbeiten rund 690 Mitarbeiter in 27 Häusern in 15 Städten. Seit Kurzem ist Zumnorde auch in Köln präsent.

„Wir haben flache Hierarchien und offene Kommunikation“, betont Schotte. Weiterer Erfolgsgarant des Hauses: „Wir haben einen engen Kontakt zu den Herstellern.“ Das Unternehmen schaut, welche Schuhe im Trend liegen und welche von seinen Kunden geschätzt werden, denn, so Schotte weiter, eines ist klar: „Schuhe sind unsere große Leidenschaft.“

Zumnorde besitzt auch ein eigenes Hotel in Erfurt (mit bis zu 2,20 Meter langen Betten, individuell eingerichteten Zimmern) und seit 2013 auch einen eigenen Online-Handel. Online- und Präsent-Handel arbeiten Hand in Hand: „Die Kunden informieren sich online und probieren dann häufig die ausgewählten Schuhe hier bei uns an, um sie auch zu kaufen.“

Die Schuhe gehen bei Zumnorde auch nicht aus - never! Im Zentrallager in Münsters Norden, genannt „Der Schuhschrank Westfalens“, befinden sich 100.000 Paar Schuhe. Außerdem gibt es einen intensiven Schuh-Austausch zwischen den Filialen.

Samstags ist Rush Hour bei Zumnorde. Bis zu 45 Verkäuferinnen kümmern sich dann allein in der Damenabteilung um die Wünsche der Kunden. Die meisten Damen kennen Zumnorde bereits seit ihrer Kindheit. Das liegt an der bekannten Holzrutsche des Hauses. Eine Frau sagt bei Anblick spontan: „Auf der Rutsche war ich früher Stammkundin.“

Neue Trends in der Damenschuhmode

Schnell ist ein mittelgroßer Tisch mit einer Auswahl der Schuh-Trends 2015 von den anwesenden Damen und drei Herren umringt, die interessiert den erläuternden Worten der versierten Abteilungsleiterin Eva Schwering lauschen. Sie hatte im Vorfeld aus 8.000 Modellen von 250 Marken einige besonders schöne Stücke auf diesem Tisch versammelt.

Die teuersten Schuhe kosten 955 Euro. Die neuesten Modelle von Prada, Tod’s, Stuart Weitzman, Konstantin Starke, Unützer & Co. erfreuen sich großen Zuspruchs. Und machen bei den MBC-Damen eifrig die Runde. Auffällig: Fast jede Dame nimmt den Schuh in die Hand, begutachtet ihn intensiv, streichelt ihn auch mal sanft und prüft die Belastbarkeit teils mit leichtem Kneten und in Beratung mit ihrer Sitznachbarin. Manch mutige Frau probiert jene Schuhe gleich an, die sofort ins Auge fallen. Was ist wichtig? Eine Frau antwortet spontan: „Die Mischung aus Qualität, Passform und Preis.“


 


 

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