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  • 19.11.2013, 15:42 Uhr
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  • Münster
Abfallwirtschaft

In Münster bleiben die Abfallgebühren bis 2018 stabil

Geschickter Schachzug: Die Wertstofftone soll in Münster kommen, aber eine Erhöhung der Abfallgebühren wird es bis 2018 nicht geben. Das haben die Abfallwirtschaftsbetriebe heute bekannt gegeben.

Die befürchtete Erhöhung der Abfallgebühren im Zuge der geplanten Einführung der Wertstofftonne bleibt zunächst aus: „Die Abfallgebühren werden trotz neuer Tonne nicht steigen. Sie bleiben sogar bis 2018 stabil“, wird der Chef der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWM), Patrick Hasenkamp, in einer AWM-Pressemitteilung zitiert. Die angekündigten Mehrkosten für die Wertstofftonne in Höhe von durchschnittlich 4,50 Euro pro Kopf und Jahr fallen natürlich an, heißt es dort weiter: „Wir können diese Kosten aber durch zukünftige Einsparungen in der Abfallbehandlung und -verwertung, Verwertungserlöse sowie durch Rückstellungsauflösungen aus Gebührenüberschüssen kompensieren“, so Hasenkamp.

Am Mittwoch wird im AWM-Werkausschuss über den Wirtschaftsplan der Abfallwirtschaftsbetriebe beraten, der unter anderem Kosten für den Mehrbedarf an Personal, für die Anschaffung der Behälter und die Abfuhr der Tonnen enthält. Über die Einführung der orangefarbenen Wertstofftonne, die den gelben Sack ablösen soll, beschließt der Rat der Stadt Münster in seiner Sitzung am 11. Dezember. Konkrete Zeitangaben zum Start der Wertstofftonne in Münster gebe es aber noch nicht, heißt es

Die Abfallwirtschaftsbetriebe wollen im kommenden Jahr 13 neue Planstellen und weitere sieben Stellen befristet für die Müllabfuhr schaffen.

(WN)


 


 

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