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  • 08.04.2015, 09:30 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Änderung an Ganztagsschulen

Stadt Münster will Minijobs abbauen

Die Stadt Münster soll die Zahl der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse zugunsten von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen reduzieren. Mit diesem Antrag hatte die SPD-Ratsfraktion Ende vergangenen Jahres die Verwaltung beauftragt, die derzeitige Situation darzustellen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Im Vorfeld einer entsprechenden Vorlage der Verwaltung hat nun Stadtrat Wolfgang Heuer die Fraktionen informiert. Danach arbeiten heute insgesamt 996 Betreuungskräfte in den Schulen und Jugendeinrichtungen in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. „Der Großteil der geringfügig entlohnt Beschäftigten verteilt sich derzeit mit 556 auf die Offenen Ganztagsschulen, 208 auf weiterführende Schulen und 190 auf Jugendeinrichtungen“.

Leider hätten diese Arbeitsverträge oft nicht das erhoffte Sprungbrett in eine existenzsichernde Beschäftigung beziehungsweise zum Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt gebracht.

Zum 1. August, also mit Beginn des Schuljahrs 2016/2017, sei deshalb geplant, in den Offenen Ganztagsschulen einen Teil der Stellen zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen zusammenzufassen. Die Umstellung sei allerdings nicht von jetzt auf gleich zubewerkstelligen, da die reguläre Personalfluktuation genutzt werden soll.

Nach der Sommerpause will die Verwaltung dem Personalausschuss berichten.

(Karin Höller-Zwilling, WN)


 


 

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