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  • 09.10.2013, 09:11 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Agentur für Arbeit

Möbelentsorgung bei der Arbeitsagentur

Wegen interner Umstrukturierungen sind Mitarbeiter der Arbeitsagentur auf der Loddenheide von einem Nachbargebäude in den Hauptsitz umgezogen. Im Rahmen des Umzugs wurden Möbel entsorgt. Doch laut Sprecher der Agentur waren die entsorgten Möbel nicht mehr brauchbar.

„Wenn Möbel entsorgt worden sind, dann waren die wirklich nicht mehr zu gebrauchen“, sagt Guido Paskarbis. Der Sprecher der Arbeitsagentur Ahlen-Münster ist überzeugt, dass von der Arbeitsagentur am Standort Münster keine intakten Möbel auf dem Müll gelandet seien.

Ein Besucher der Agentur hatte nach eigenen Angaben beobachtet, dass massive Metallregale, eine Sitzgruppe und Stühle entsorgt werden sollten. Auf Nachfrage sei ihm gesagt worden, dass diese Möbel niemand mehr haben möchte. Dabei, so wunderte sich der Münsteraner, seien die Möbel weder kaputt noch unbrauchbar gewesen. Gern hätte er eines der Regale gekauft.

Eine Erklärung für das Möbelrücken innerhalb der Agentur auf der Loddenheide ist die Umstrukturierung in den vergangenen eineinhalb Jahren, erklärt Guido Paskarbis. Dabei spielte auch der Wechsel von Mitarbeitern der Arbeitsagentur in das Job-Center der Stadt Münster eine Rolle sowie die neue Aufteilung innerhalb der Agentur in den operativen und internen Service.

Umzug machte Räume im Nachbargebäude überflüssig

Beide Service-Teams sind in Bochum angegliedert. Mitarbeiter des internen Service, die sich unter anderem mit dem Controlling und der Infrastruktur der Agentur beschäftigen, sind inzwischen auch von Münster nach Bochum umgezogen. Damit, erklärt Guido Paskarbis, war eine in einem Nachbargebäude angemietete Etage auf der Loddenheide in Münster überflüssig geworden.

Inzwischen sitzt die Arbeitsagentur am Standort Münster wieder unter einem Dach. 133 Mitarbeiter sind dort verteilt auf 95 Arbeitsplätze tätig.

Der operative Service der Arbeitsagentur, der der Bundesagentur angeschlossen ist und von Bochum aus gesteuert wird, ist ebenfalls vor Ort. Die Mitarbeiter beschäftigen sich hinter den Kulissen unter anderem mit der Antragsbearbeitung und mit Arbeitnehmerleistungen, haben aber anders als die Belegschaft der Agentur keine direkten Kundenkontakte.

Die Veränderungen im Haus, so Paskarbis, führten eben zur Umstrukturierung. Überflüssiges Mobiliar sei auf die Möbellager der Münsterland-Agenturen in Ahlen und Coesfeld verteilt worden. Ein unbrauchbarer Rest wurde nach eigenen Angaben von einer Entsorgungsfirma abgeholt.

Die Büros auf der Loddenheide aber seien aus dem vorhandenen Möbelsortiment bestückt worden, so der Sprecher. Er könne versichern, dass die Agentur „nicht im Luxus lebt“. „Wir achten sehr auf die Kostenkontrolle“, betont Paskarbis und darauf, „dass verantwortungsvoll mit den uns anvertrauten Geldern umgegangen wird“.

(Redaktion)


 


 

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