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  • 07.03.2013, 10:51 Uhr
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  • Münster
Alte Bundesbahndirektion

„Die Direktion“ schafft Standortqualität im Bahnhofsumfeld

Wenn an der „Direktion“ in ein paar Wochen die Hüllen fallen, dann gewinnt der nördliche Teil der Bahnhofstraße in Münster seine Attraktivität zurück. Zirka 85 Prozent der Fassadenarbeiten sind abgeschlossen. Und auch im Inneren der ehemaligen Bahnimmobilie geht die Kernsanierung dem Ende entgegen.

Im Juni, so sieht es der Zeitplan vor, ziehen der Baudienstleister ibau und die Bundespolizei auf insgesamt 6.500 Quadratmetern ein, wobei bereits 14.500 Quadratmeter belegt sind. Dann fehlen nur noch zirka 2.000 Quadratmeter bis zur Vollvermietung, erklärt die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG.

Der Gebäudekomplex „Die Direktion“ ist mit 23.000 Quadratmetern vermietbarer Nutzfläche und einem Investitionsvolumen von 18 Mio. Euro die zurzeit größte Baumaßnahme der Immobilienentwicklerin in Deutschland. „Aurelis hat es geschafft, die ehemalige Bundesbahndirektion in Münster hochwertig zu revitalisieren und dabei den Charme und die Ästhetik des Gebäudes zu erhalten. Hier ist aus Tradition heraus ein weiteres Stück modernes Münster entstanden“, betonte Münsters Stadtdirektor Hartwig Schultheiß bei einer Besichtigungstour. „Die Immobilie ist für das Bahnhofsumfeld stadtbildprägend. Das Gebäude und die hier ansässigen Firmen beleben die Umgebung und werten sie auf. Sie schaffen zentrumsnahe Standort- und Aufenthaltsqualität. Über diese Entwicklung sind wir der Aurelis dankbar.“

Vorzeigeobjekt in zentrumsnaher Lage

Im Zuge der Modernisierung wurden die Fassaden energetisch saniert, die Medienversorgung erneuert, Ladenlokale umstrukturiert und zusätzliche Gebäudezugänge geschaffen. Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, wies gegenüber Architekt Uwe Landheer und Nike Boch von Aurelis auf die Bedeutung des markanten Gebäudes für Münsters Büromarkt und das Bahnhofsquartier hin. „Die Direktion ist ein sehr gutes Beispiel für den Umgang mit Bestandsimmobilien, die im Zuge der Modernisierung auf verschiedene Bedarfe zugeschnitten werden. Das Vorzeigeobjekt hat sich in zentrumsnaher Lage zu einer der gefragtesten Adressen in den Bereichen Büro sowie Dienstleistung und Handel entwickelt“, sagte Robbers. Aufgrund der hochwertigen Mieterstruktur sei die Direktion ein Aushängeschild und Motor im Bahnhofsumfeld, mit dessen Entwicklung es in großen Schritten vorangehe. Das belege auch die Büromarkstudie der WFM.

Fast 40 Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen Jahren in das Bahnhofsviertel investiert, das als Eingangstor zur Innenstadt und Verkehrsknotenpunkt von großer Bedeutung ist. Des Weiteren haben private Initiativen bereits mit vielen Millionen zur Aufwertung beigetragen. Zum Beispiel ist es das Ziel der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel Münster e.V., Projekte zur Werterhaltung der Immobilien und zur Förderung des Wohn-, Einzelhandels- und Dienstleistungsstandorts Bahnhofsviertel umzusetzen. Sie betrachtet die Entwicklung der Direktion mit Freude. Als die Bundespolizei vor gut einem Jahr den Mietvertrag unterzeichnete, erklärte ISG-Chef und Hotel Kaiserhof-Betreiber Peter Cremer: „Wir sehen für unser Viertel mehr als positiv in die Zukunft.“

(Redaktion)


 


 

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