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  • 26.11.2013, 16:10 Uhr
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  • Münsterland
Arbeits- und Ausbildungsmarkt

Kooperationsgespräch mit dem Arbeitsministerium NRW

Der Lenkungskreis der Regionalagentur Münsterland traf sich unter Leitung von Landrat Konrad Püning am 21. November 2013 mit den Vertretern Barbara Molitor und Martina Lüking vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in NRW zum Kooperationsgespräch am Flughafen Münster/Osnabrück.

Ein spannendes Gesprächsthema war die neue Förderphase 2014-2020. Über 500 Millionen Euro sollen dem Land NRW aus dem Europäischen Sozialfonds zur Umsetzung der Landesarbeitspolitik zur Verfügung stehen. Trotz eines leichten Rückgangs des Fördervolumens, äußerten sich alle Vertreter zuversichtlich, dass die Gelder sinnvoll in die folgenden Interventionsbereiche eingesetzt werden: Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten und Unterstützung der Mobilität, Förderung der Bildung und des lebenslangen Lernens, Verbesserung der sozialen Eingliederung sowie Bekämpfung der Armut. „In Menschen investieren“ bleibt damit auch künftig Ziel und Aufgabe des Europäischen Sozialfonds.

Aktuelle Arbeitsmarkt-Situation

Im Hinblick auf die aktuelle Situation auf den Arbeitsmarkt im Münsterland zogen die Beteiligten ein positives Resümee. Im Rahmen des mit 50 Millionen ausgestatteten Landesprogramms zur Fachkräfteinitiative haben mittlerweile fünf Projekte grünes Licht bekommen. Flankierend stehen weitere Förderprogramme des Landes zur Verfügung. Der Bildungsscheck NRW fördert z. B. Investitionen in die berufliche Weiterbildung der Beschäftigten. Im September wurde der Weiterbildungszuschuss auf 2.000 Euro erhöht. Die Potentialberatung bietet dagegen vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen eine finanzielle Beteiligung bei der Inanspruchnahme externer Unternehmensberatung. Dies wird gerade im Münsterland mit der typischen klein- und mittelständischen Betriebsstruktur überdurchschnittlich gut angenommen.

„Kein Abschluss ohne Anschluss“

Ein weiteres Thema des Kooperationsgesprächs war der Übergang von der Schule in den Beruf. Unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ führt das Land NRW als erstes Flächenland ein einheitliches und effizient gestaltetes Übergangssystem ein. Erfreulich bewerten die Landesvertreter, dass im Münsterland bereits drei Gebietskörperschaften gestartet sind und für die zwei verbleibenden Kreise Interessensbekundungen vorliegen.

Das Treffen rundete die Landesinitiative „Faire Arbeit – fairer Wettbewerb“ ab. Zahlreiche regionale Aktivitäten wie das Marktwirtschaftsgespräch in Münster mit Minister Schneider, die Herausgabe einer Broschüre mit rechtlichen Informationen zum Thema Minijob, sowie die Minijob-Ausstellung am Flughafen FMO konnten in diesem Jahr bereits umgesetzt werden.

(Redaktion)


 


 

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