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  • 29.03.2013, 08:30 Uhr
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  • Kreis Steinfurt
Arbeitslose

Zahl der Arbeitslosen steigt im März weiter an

Entwicklungen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II). Wie schon in den ersten beiden Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen im Bereich des SGB II auch im März leicht angestiegen.

Im Monat März waren 6.927 Menschen ohne Arbeit. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl um 64 Menschen bzw. 0,9 Prozent. Verglichen mit März 2012 ist sogar ein Anstieg um 354 Personen oder 5,4 Prozent festzustellen. Insbesondere Männer sind in diesem Monat stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als im gleichen Monat des Vorjahres (+ 7,4 Prozent), bei den Frauen hingegen ist ein relativ moderater Anstieg von 3,5 Prozent zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote stagniert bei 2,9 Prozent.

Mit dieser Entwicklung geht auch ein leichter Anstieg der Zahl der Arbeitsuchenden einher. Waren im Vormonat noch 10.972 Personen auf Arbeitssuche, so stieg die Zahl im März auf 11.022 Personen (+50 Personen bzw. + 0,5 Prozent).

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften hingegen ist leicht gesunken. Im Vergleich zum Februar dieses Jahres reduzierte sie sich um 21 auf insgesamt 11.288 Bedarfsgemeinschaften (-0,2 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist jedoch auch hier ein leichter Anstieg um 148 Bedarfsgemeinschaften (+ 1,3 Prozent) zu verzeichnen.

Leistungsempfänger nach dem SGB II

Parallel dazu sank die Zahl der Leistungsempfänger nach dem SGB II im Vergleich zum Vormonat um 192 Menschen oder 0,8 Prozentpunkte auf 23.358. Eine Trendwende bedeutet dies jedoch noch nicht, denn im Vorjahresmonat waren noch 226 Personen weniger in Bedarfsgemeinschaften registriert.

Trotz des anhaltenden Winters im März hat sich die Zahl der Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus eine Tätigkeit gefunden haben, positiv entwickelt: mit 350 konnte das Ergebnis des Vormonats deutlich übertroffen werden (+ 85 Personen oder + 32,1 Prozent). Im Vergleich zum März 2012 fällt die Zahl der Integration in die Erwerbstätigkeit um 10,5 Prozent geringer aus.

Ursächlich für die Entwicklung der Arbeitsmarktlage ist insbesondere die weiterhin extrem kalte Witterung, die sich insbesondere auf die Personalnachfrage im Handwerk negativ auswirkt. Somit bleibt weiterhin zu hoffen, dass mit ansteigenden Temperaturen im April auch die Nachfrage nach Arbeitskräften in den kommenden Wochen deutlich anzieht.

(Redaktion)


 


 

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