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  • 27.09.2012, 14:32 Uhr
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  • Kreis Borken
Arbeitslosenzahlen

Aktuell 4.887 Langzeitarbeitslose im Kreis Borken

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im September deutlich gesunken. Das teilt jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker mit.

Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat September 2012 insgesamt 4.887 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat August ist diese Zahl damit um 167 Personen zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist sie um 38 Langzeitarbeitslose gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet damit gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken und liegt aktuell bei 2,4 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im September weiter gesunken und liegt derzeit bei 10.543 Personen (-115). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im September 15.669 Personen (-159) in 7.692 Bedarfsgemeinschaften (-45) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

"Ich freue mich, dass die Zahl der Arbeitslosen in diesem Monat noch einmal deutlich zurück gegangen ist und wir aktuell den niedrigsten Stand in diesem Jahr erreicht haben", erklärt dazu Landrat Dr. Kai Zwicker. Die "5.000-Marke" werde damit erstmals seit März wieder unterschritten. Als entscheidenden Faktor für den deutlichen Rückgang macht er den Ausbildungsbeginn im September aus. Bis zum Jahresende erwartet Dr. Zwicker trotz wenig positiver Aussichten auf den Finanzmärkten keine wesentlichen negativen Veränderungen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt. "Die überwiegend mittelständischen Unternehmen im Kreis Borken sind gut aufgestellt", zeigt sich der Landrat zuversichtlich.

In den Städten und Gemeinden des Kreises ergeben sich vor allem in den größeren Städten Veränderungen gegenüber dem Vormonat. In Bocholt war mit -47 Personen der stärkste Rückgang zu verzeichnen, gefolgt von Borken (-33) und Gronau mit -29 Personen. Einen leichten Anstieg gab es lediglich in Schöppingen (+3), Reken (+2) sowie in Raesfeld und Velen (jeweils +1).

Gegenüber September 2011 zählt das Jobcenter im Kreis Borken 38 langzeitarbeitslose Personen mehr. Hier gab es in Isselburg mit -27 Personen absolut den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat gefolgt von Raesfeld mit -26 Personen. Gronau (+66) sowie Ahaus (+48) und Stadtlohn (+26) haben im Jahresvergleich den deutlichsten Zuwachs zu verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote bei 2 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Gronau mit 3,1 Prozent aus, gefolgt von Bocholt mit 2,9 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus.

(Redaktion)


 


 

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