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  • 03.01.2013, 13:48 Uhr
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  • Kreis Borken
Arbeitsmarkt

Aktuell 4.789 Langzeitarbeitslose im Kreis Borken

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Dezember erstmals seit Juli 2012 wieder gestiegen. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Dezember 2012 insgesamt 4.789 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat November ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit um 45 Personen gestiegen, gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken um 132 Langzeitarbeitslose gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen blieb im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat allerdings unverändert bei 2,4 Prozent.

"Auch wenn die Zahl der Langzeitarbeitslosen nun zum Jahresende leicht gestiegen ist, dürfen wir insgesamt doch sehr zufrieden sein", kommentiert Landrat Dr. Kai Zwicker die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in diesem Jahr. "Mit der Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent haben wir seit einigen Monaten erneut das Rekordniveau aus dem Vorjahr erreicht und liegen im Landesvergleich auf einer Spitzenposition", unterstreicht er und blickt nach vorn: "Für 2013 wird es nun gerade im Hinblick auf die Europäische Finanz- und Wirtschaftskrise eine große Herausforderung sein, diese Werte zu halten oder weiter zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des 'Jobcenters im Kreis Borken' werden weiterhin alles daran setzen, möglichst vielen Langzeitarbeitslosen den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen."

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Dezember ebenfalls leicht gestiegen und liegt derzeit bei 10.612 Personen (+64). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Einschließlich deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im Dezember 15.775 Personen (+105) in 7.762 Bedarfsgemeinschaften (+38) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes bewegen sich die Veränderungen gegenüber dem Vormonat zwischen -14 und +34 Personen. In Bocholt gab es mit +34 Personen den stärksten Anstieg, gefolgt von Borken mit +20 Personen und Gronau mit +16 Personen. Einen leichten Rückgang gab es hingegen in Stadtlohn (-14), Ahaus (-9) und Velen (-7).

Gegenüber Dezember 2011 zählt das Jobcenter im Kreis Borken 132 langzeitarbeitslose Personen mehr. Hier gab es in Gronau mit +90 und Borken mit +62 Personen absolut den stärksten Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat gefolgt von Ahaus mit +36 Personen. Rhede (-34), Isselburg (-27) und Raesfeld (-23) haben im Jahresvergleich den deutlichsten Rückgang zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese - genau wie im Vormonat - Quote bei 1,9 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Gronau mit 3,1 Prozent aus, gefolgt von Bocholt mit 2,9 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus.

(Redaktion)


 


 

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