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  • 14.03.2013, 12:55 Uhr
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  • Münsterland
Arbeitswelt der Zukunft

Familienfreundlichkeit, mehr als nur ein Wettbewerbsvorteil?

Die Wirtschaftsförderungen der Kreise Warendorf, Coesfeld und Steinfurt sowie das Netzwerk Westmünsterland für den Kreis Borken, hatten Unternehmen und Personalverantwortliche aus dem gesamten Münsterland gemeinsam zu diesem Regionalkongress eingeladen.

120 Gäste lauschten dem Vortrag  zum Thema „Familienfreundlichkeit – mehr als nur ein Wettbewerbsvorteil“, am 11. März in der Burg Vischering, Lüdinghausen.

Daran, dass die Vereinbarkeitsfrage im Hinblick auf die Gewinnung, Bindung und Leistungsfähigkeit von Fachkräften für Unternehmen und Regionen eine ganz zentrale Bedeutung besitzt, zweifelt keiner mehr. Nur: Wie gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im betrieblichen Alltag? Höchste Zeit also, sich um die Frage zu kümmern, was in der „Arbeitswelt der Zukunft“ zählt.

Genau darum ging es in dem zentralen Festvortrag von Frau Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability aus Ludwigshafen am Rhein.

„Aus einem Arbeitgebermarkt wird ein Arbeitnehmermarkt“, sagte die Professorin am Ende ihres Referates zur „Arbeitswelt 2.0“ voraus. Zuvor hatte sie auf Grundlage zahlreicher Studien jene Faktoren erläutert, die für die neuen Verhältnisse verantwortlich sind. Ganz oben auf der Liste steht demnach die demografische Entwicklung. „Deutschland altert und schrumpft“, sagte Rump und beschrieb die Folgen für die Unternehmen. So müssten diese sich beispielsweise auf Fachkräftemangel, Alterung der Belegschaften, Verlängerung der Lebensarbeitszeit und auf einen sinkenden Anteil der jüngeren Arbeitnehmer einstellen.

Die Besucher trafen auf zahlreiche, praktische Unternehmensbeispiele, unter anderem zu den Themen „Unternehmenskommunikation“, „Pflege und Arbeit“ und „Flexibilität der Arbeit“ aus dem gesamten Münsterland.

Birte Geue von der gfw zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und der Resonanz auf die münsterlandweite Tagung: „Beim Thema Familienfreundlichkeit gibt es noch viel zu tun. Die gfw unterstützt die Unternehmen im Kreis Warendorf mit vielfältigen Angeboten“.

(Redaktion)


 


 

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