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  • 04.10.2013, 13:50 Uhr
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  • Münsterland
Auf freiem Fuß durch die Natur

Westfalen ist eine Hochburg für Barfußwanderer

Naturerfahrung hautnah: In Westfalen gibt es immer mehr Wege und Parkanlagen, die speziell für Barfußwanderer entworfen wurden. Die zum Teil mehrere Kilometer langen Pfade führen über abwechselnde Untergründe wie Kies, Moos, Gras oder Wasserflächen und sollen nicht nur zu einem bewussten Erleben der Natur beitragen, sondern auch den Bewegungsapparat und die Durchblutung der Wanderer stärken.

Eine der größten Anlagen in Westfalen ist der Barfußpfad Langewiese in Winterberg. Der Rundgang führt über Waldboden sowie Hackschnitzel und umfasst zwölf Stationen wie Kneipptretbecken, Balancier-Stangen oder einen Kletterturm. Am Startpunkt des Parcours stehen Schließfächer bereit, in denen Barfußwanderer ihre Schuhe und Taschen verstauen können.

Ein 2,5 Kilometer langer Barfußgang führt über das Gelände des Stiftes Tilbeck im münsterländischen Havixbeck. Der Pfad geht über Waldboden, Wiesen, Felder und durch Bäche und wird ehrenamtlich von Vereinen und Schulklassen gepflegt. In einem Pavillon auf der Hälfte des Weges kann gepicknickt werden. Wer nichts zu essen mitgebracht hat, kann auch das „Café am Turm“ besuchen. Der Integrationsbetrieb bietet nicht nur kleine Snacks, sondern auch selbst gerösteten Kaffee.

Am Rand des Teutoburger Waldes befindet sich der Barfußpark Lienen. 17 Stationen säumen den 2,5 Kilometer langen Rundweg, der über Feuchtwiesen, Äcker sowie einen Bach und eine Pferdekoppel führt. In Vollmondnächten können Besucher den Barfußpark auch bei einer geführten Fackel-Wanderung erkunden.

Erst im vergangenen Jahr wurde der Barfuß- und Erlebnispfad im Lippepark in Hamm eingeweiht. Neben einem längeren Rundweg um die Halde Kissinger Höhe gibt es den 280 Meter langen Intensiv-Parcours mit unterschiedlichen Bodenbelägen und Balancier-Stationen. Innerhalb dieses Bereiches befindet sich zudem der Interkulturelle Garten, deren Bepflanzung die Herkunftsregionen der in Hamm lebenden Menschen aufgreift. Ein Handlauf sowie taktile Leitlinien und Aufmerksamkeitsfelder eröffnen auch sehbehinderten und im Tritt unsicheren Menschen die Möglichkeit, den Barfußpfad zu benutzen.

(Westfalen heute)


 


 

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