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  • 08.07.2013, 10:00 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Aufräumarbeiten noch Monate

Sturmtief Manni wird teuer für die Stadt Münster

Sturmtief „Manni“, das vor zwei Wochen über die Stadt hinweggefegt ist, wird für Münster eine teure Angelegenheit. Mitarbeiter des Grünflächenamtes und beauftragte Firmen sind immer noch damit beschäftigt, tote Äste mit Hubsteigern aus Baumkronen zu entfernen.

„Und wir werden wohl noch zwei Monate brauchen, um die Schäden in den Wäldern zu beseitigen“, sagt Franz-Josef Gövert.

Allein in den vergangenen 14 Tagen seien Sachkosten in Höhe von 100.000 Euro ermittelt worden – für Maschineneinsätze und für zu ersetzende Bäume. Die immensen Personalkosten hat noch niemand hochgerechnet. Gövert: „An einigen Tagen waren 80 Leute vom Grünflächenamt im Einsatz.“ Andere Arbeiten mussten deshalb aufgeschoben werden.

Schon jetzt ist klar: „Manni“ wird als Sommersturm in die Stadtgeschichte eingehen. In den vergangenen Jahrzehnten habe es keinen Sturm zu dieser Jahreszeit gegeben, so Gövert, der flächig solch große Schäden angerichtet habe. Böen mit Windstärke 11 und mehr trafen auf Bäume in vollem Laub. Deshalb brachen nicht nur Pappeln und Weiden (vor allem am Aasee), sondern auch große, gesunde Eichen. Den Großteil des Bruch-Holzes aus der Stadt kann das Grünflächenamt laut Gövert als Häckselmaterial für Mulchwege verwenden. Holzstämme aus den Wäldern sollen über die Förster als Nutz- oder Brennholz vermarktet werden. „Eine nur kleine finanzielle Entschädigung“, wie Gövert betont. Denn das Entfernen einzelner zerstörter Bäume sei ein großer Aufwand und nicht mit einer planmäßigen Abholzung zu vergleichen.

(Karin Höller-Zwilling)


 


 

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